Service
Team
Mo-So 8-20 Uhr
069 - 153 22 55 32
Es gelten die Verbindungskosten Ihres Telefonanbieters
E-Mail: service@meiers-weltreisen.de
 
Newsletter Jetzt anmelden und aktuelle Reiseangebote sowie exklusive Informationen und Urlaubstipps erhalten.
  • Camper
  • Von A bis Z USA/Kanada

Campmobil-Infos von A bis Z

1. Anmietstationen

Sie haben die Wahl zwischen vielen Stationen in den USA und Kanada.

Diese liegen in der Regel außerhalb der Großstädte und sind vom Flughafen bis zu 100 km entfernt. Bei dem Vermieter Cruise America / Cruise Canada ist im Mietpreis kein Transfer inklusive. Wir empfehlen Ihnen deshalb, ein Transfer-Paket zu buchen.

Meier's Weltreisen-Camper-Nordamerika



























































2. Belegung

Sie sollten das Fahrzeug niemals maximal belegen. Es empfiehlt sich immer eine Kategorie größer zu buchen. Bedenken Sie, dass bei Reisen mit Kindern immer genügend Platz im Innenraum vorhanden sein soll. Zwei Paaren ist zu empfehlen, lieber zwei kleinere oder mittlere Campmobile an Stelle eines Großen zu mieten.
Die Mindestbelegung von 2 Personen soll gewährleisten, dass eine Person z. B. beim Rückwärtsfahren oder Einparken die Einweisung übernehmen kann.
Kindersitz: In den USA ist die Benutzung eines Kindersitzes für Kinder unter 5 Jahren Vorschrift. In Kanada ist für Kleinkinder bis zu einem Gewicht von 20 Pfund die Benutzung eines Kindersitzes vorgeschrieben. Kindersitze können bei den Anbietern Fraserway RV und CanaDream als unverbindlicher Kundenwunsch weitergegeben werden.

3. Campingausstattung

Die Campingausstattung, auch „Convenience Kit“ genannt, ist meist nicht im Mietpreis eingeschlossen und kann vor Ort gegen eine Gebühr gemietet werden. Die Berechnung erfolgt meist pro Person (persönliche Ausstattung, z. B. Bettdecke oder Schlafsack, Kopfkissen, Kopfkissenbezug, Handtuch, Badetuch, Waschlappen), teilweise zusätzlich pro Fahrzeug (Geschirr, Besteck, Töpfe). Campingstühle sind bei den meisten Mietstationen gegen eine Gebühr je nach Verfügbarkeit erhältlich.  

4. Campingplätze

In den USA und in Kanada gibt es ein enges Netz hervorragender Campingplätze mit einem Höchstmaß an Komfort. Preiswerte staatliche Campingplätze (National oder Provincial Campgrounds) liegen oft landschaftlich besonders reizvoll, meist mit Feuerstelle, Picknick-Tisch und –Bank (Standgebühr ca. USD 10-20 pro Fahrzeug und Nacht). Die in Privatinitiative betriebenen Plätze sind zwar meist auf engerem Raum angelegt, bieten jedoch mehr Komfort: Tische, Bänke, eigener Strom- und Abwasseranschluss, Duschen, WC, Wasch- und Trockenautomaten sowie kleine Länden (Standgebühren pro Nacht ca. USD 25-50). Im Herbst und Frühjahr können Campingplätze geschlossen sein. In einigen abgelegenen oder höher gelegenen Regionen (z. B. in den Rocky Mountains) öffnen die Campingplätze je nach Wetter- bzw. Schneelage erst im Mai/Juni.

5. Einwegmieten / Kaution

Einwegmieten sind zwischen allen Stationen möglich (Ausnahme: Fraserway und CanaDream), jedoch fallen hierfür Rückführungsgebühren an. Diese Beträge sind zusätzlich lokaler Steuern und Gebühren vor Ort zu zahlen. Bei Fahrzeugübernahme wird eine Kaution fällig. Am praktischsten ist die Hinterlegung mit einer Kreditkarte (z. B. Mastercard oder VISA), die von allen Vermietern akzeptiert wird.
Bei Hinterlegung per Kreditkarte kann der Betrag sofort abgebucht und erst nach Fahrzeugsrückgabe gutgeschrieben werden. Eventuelle Kursschwankungen gehen zu Lasten des Kreditkarteninhabers.       

6. Fahrgebiete

Ihr Campmobil ist für ganz USA und ganz Kanada zugelassen, gleichgültig, wo die Reise beginnt. Bitte beachten sie auch die Angaben der Vermieter sowie die Informationen in den Mietbedingungen.
Auch erlaubte Straßen können kurzfristig vor Ort vom Vermieter nicht zugelassen werden, z. B. bei durch schlechte Witterungsbedingungen ausgewaschenen Straßen oder ähnlichen Bedingungen.
Folgende Fahrgebiete werden von allen Anbietern nicht erlaubt: Death Valley (Zeitraum unterschiedlich, meist aber von Juni bis September), Apache Trail in Arizona, New York City, Schotterstraßen, Forststraßen sowie nicht öffentliche Straßen.

7. Fahrzeugausstattung

Die Fahrzeuge sind ausgestattet mit 6- bis 10-Zylinder-Motoren, Automatik-Getriebe, Radio, Servolenkung und –bremsen, Küche mit Kühlschrank, Propangasherd, Edelstahlspüle, Propangasheizung, Spül-WC, Dusche, Fenster mit Fliegengittern, Dachklappe für Belüftung, Wassertank mit Füllvorrichtung, Propangastanks und Anschlusskabel für Außenstrom am Campingplatz.
Die in den Fahrzeugbeschreibungen angegebene Dach-Klimaanlage (Roof-Air) kann auf Campingplätzen mit Stromanschluss betrieben werden, jedoch nicht während der Fahrt.
Beim Anbieter El Monte RV können Sie zu Ihrem Wohnmobil ein Navigationssystem dazu buchen.        

8. Fahrzeugtypen 

In den USA und Kanada werden Campmobile als „R.V“ (Recreational Vehicle) bezeichnet.
Wir bieten drei verschiedene Fahrzeugtypen an:  

a) Motorhome (verfügbar in USA & Kanada):
Bietet ein Maximum an Komfort. Das Fahrerhaus und das Wohnteil gehen ineinander über bzw. bilden eine Einheit. Eine Sitzgelegenheit wird Ihnen auch während der Fahrt geboten. Fahrzeugmodelle mit Slide Out (elektronisch ausfahr-bares Seitenteil, Vergrößerung des Wohnraums um 1,5-2,5m) finden Sie bei den Anbietern Apollo, Road Bear, El Monte RV und Fraserway RV.

b) VAN (verfügbar in Kanada):
Dies ist die typische europäische Campingbus-Wohneinheit. Es handelt sich um einen zum Campmobil umgebauten Lieferwagen mit erhöhtem Dach.

c) Pick-Up Camper (verfügbar in Kanada):
Dies sind kleine robuste Lastwagen, auf die ein Wohnteil aufgesetzt ist (kein Durchgang zwischen Fahrerhaus und Wohnteil) Der Anbieter Fraserway RV bietet Ihnen in Vancouver und Calgary die Möglichkeit, ein behindertenge-recht umgebautes Campmobil zu buchen.

In der Regel verfügen die Vermieter nicht über einheitlich ausgestattete Fahrzeugflotten (innerhalb der jeweiligen Kategorie und je nach Modelljahr unterschiedlich). Abweichungen in der Anordnung der Einrichtungsgegenstände sind möglich. Der beschriebene Komfort der Fahrzeugtypen bleibt jedoch unberührt. Bedingt durch saisonale Engpässe können gleich- oder höherwertige Fahrzeugtypen ohne Aufpreis ausgeliefert werden. Evtl. Mehrkosten durch höheren Benzinverbrauch etc. gehen zu Lasten des Mieters. Die beschriebenen Fahrzeugmaße in Metern bzw. Fuß (1ft = 30,48 cm) gelten für die Länge von Stoßstange zu Stoßstange und für die Breite des Wohnteils (außen).

9. Führerschein / Fahrer

Es genügt der gültige nationale Führerschein Klasse III bzw. B, der bei Fahrzeugüber-
nahme mit dem Personalausweis / Reisepass im Original vorgelegt werden muss. Die zusätzliche Mitnahme des Internationalen Führerscheins wird empfohlen, in einigen Bundesstaaten ist er sogar Pflicht. Alle Fahrer müssen vor Ort im Mietvertrag eingetragen werden

10. Meilen- und Kilometerplanung

Bitte beachten Sie, dass bei der Anmietung des Campers in der Regel keine Meilen inklusive sind. Wir empfehlen vorab so genannte „Meilen- bzw. Kilometerpakete“ zu buchen. Vor Ort werden diese Pakete nicht angeboten und Extrameilen bzw. -kilometer sind teuer. Die Planung sollte daher großzügig vorgenommen werden. Wir empfehlen pro Woche etwa 1.400 bis 1.800 km (ca. 900 bis 1.000 Meilen) zu fahren. Geben Sie das Fahrzeug früher als gebucht ab, erfolgt keine Rückerstattung. Wir empfehlen eine Ersatz-Reiseversicherung abzuschließen.
Routenvorschläge / Sonderangebote: Diese können Sie per Mailabruf erhalten. Senden Sie eine E-mail an: mwr.campmobile@meiers-weltreisen.de, Betreff: Routenvorschläge bzw. Camper.    

11. Nebenkosten

Benzin ist nicht im Mietpreis enthalten. Sie können in der Regel bleifreies Normalbenzin tanken. Alle Verbrauchsangaben sind Erfahrungswerte und abhängig von Fahrweise und Fahrgebieten. Auch der Generator wird mit Benzin betrieben und erhöht den Verbrauch zusätzlich.
Nicht eingeschlossen sind ferner Kosten für:
• Motoröl
• Propangas (ca. USD 4-5 pro Gallone oder CAD 0,70-0,80 pro Liter)
• evtl. Kosten für Zusatzversicherungen
• Gebühren für Einwegmieten
• Camping-Ausstattung
• Kindersitze
• Endreinigung
• Straßenzölle: speziell im Nordosten der USA und Florida gibt es sehr viele gebührenpflichtige Straßen.
Meist handelt es sich nur um kleine Beträge, die passend bezahlt werden müssen. Deshalb sollte der Fahrer immer Kleingeld bereithalten (Münzen und Scheine). Brücken sind ebenfalls fast immer gebührenpflichtig. Gebühren werden meist nur „stadteinwärts“ verlangt.
• Campingplatzgebühren
• Mahlzeiten

12. Reiseunterlagen

Zusätzlich zu Ihrem Voucher-Heft und Ihren Flugtickets erhalten Sie bei allen Camperbuchungen in Kalifornien, Arizona, New Mexiko, Nevada, Utah, Colorado und Florida einen Go Vista Info Guide mit Informationen zu den wichtigsten Orten und Sehenswürdigkeiten, Anreise, Klima und Feiertage. Bei Buchungen außerhalb dieser Regionen erhalten Sie kostenlos einen Straßenatlas mit Kartenmaterial von den USA und Kanada. Mit den Reiseunterlagen erhalten Sie ein VIP-Check-In Formular mit Fragen, welches Sie vor Ihrer Abreise ausfüllen können. Hierbei werden relevante Informationen erfragt, die zur Erstellung des Mietvertrages nötig sind.

13. Übernahme / Rückgabe

Die Öffnungszeiten der Mietstationen finden Sie hier (pfd-Datei Mietbedingungen).
Die Übernahme kann nicht direkt nach der Ankunft erfolgen. Daher muss eine Hotelübernachtung am Anreisetag gebucht werden. Am nächsten Morgen werden Sie dann vom Vermieter am Hotel abgeholt (Ausnahme: Cruise America/Cruise Canada). Sollten Sie an einem Samstag oder vor einem Feiertag ankommen, raten wir zu einer zweiten Übernachtung.
Lassen Sie sich Zeit bei der Übernahme des Fahrzeugs. Überzeugen Sie sich, dass das Campmobil unbeschädigt und die Einrichtung komplett ist. Ihre Koffer o. ä. können bei den meisten Mietstationen kostenlos, auf eigenes Risiko, aufbewahrt werden (nicht möglich bei Einwegmieten). Wir empfehlen, mit leicht verstaubarem Gepäck zu reisen (keine Hartschalenkoffer). Bei Rückflügen vor 14 Uhr sollte das Fahrzeug am Vortag abgegeben werden, wobei eine weitere Übernachtung notwendig wird.