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Alaska

Unberührte Schönheit zwischen Fjorden und Gletscherwelten

Ein Mitarbeiter-Tipp von Tino Swoboda

MEIER'S WELTREISEN - Mitarbeiter-Tipp Alaska
Im Wrangell-St. Elias-Nationalpark

Der Direktflug von Frankfurt nach Anchorage ist gut gefüllt. Familien, Leute im Wander-Outfit oder mit dem Camper-Reiseführer in der Hand. Das Paar neben mir hat eine Kleingruppenreise gebucht. Beim Anflug auf den Internationalen Flughafen von Anchorage erhaschen wir einen Blick auf den größten Wasserflughafen der Welt gleich nebenan. Wie kleine Modellflieger sind unzählige Privat-Wasserflugzeuge am Ufer geparkt - startbereit für einen Flug in eine der entlegenen Regionen im nördlichsten Staat der USA. Und davon gibt es genug. Wir entscheiden uns jedoch zunächst für den Mietwagen.

Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel besuchen wir das Anchorage Museum. Ich bin beileibe kein Museumfan. Doch die Art und Weise, wie hier mit modernsten Mitteln und äußerst anschaulich die Geschichte und Kultur Alaskas vermittelt wird, zieht uns schnell in den Bann und lässt uns lange verweilen. Der perfekte Auftakt unserer Reise und ideal, um Alaska von Grund auf zu verstehen. Noch ein kurzes Abendessen in einer der zahlreichen Bars und wir fallen ins Bett.

MEIER'S WELTREISEN - Mitarbeiter-Tipp Alaska - Bären
Bären in Alaska

Der Jetlag lässt uns früh erwachen und schon geht es los in Richtung Norden. Kaum erreichen wir die Ausläufer Anchorages, stoppen wir das erste Mal - ein Elch kreuzt in aller Seelenruhe die Straße. Die ersten Fotos sind im Kasten. Auf der Fahrt gen Norden passieren wir herrliche Landschaften - Wälder, breite Flusstäler und erste Schneeberge. Natur pur, soweit das Auge reicht. Im Denali Nationalpark bleiben wir 2 Nächte. Nicht nur wegen dem Mount McKinley, mit 6.194 m der höchste Berg Nordamerikas, sondern auch wegen der reichhaltigen Tierwelt. Und wir werden nicht enttäuscht: Karibus, Rentiere - und zu unserer Begeisterung auch die ersten Bären bekommen wir während der Tour am Folgetag zu sehen. Herrlich!

Weiter geht es nach Fairbanks. Und wer glaubt, Alaska ist eiskalt, wird hier eines besseren belehrt. Über 30 Grad zeigt das Thermometer, bei herrlichstem Sonnenschein. Das Hotelzimmer ist selbst nachts so warm, dass wir die Klimaanlage anlassen. Auch Fairbanks begeistert uns mit einem Museum über die Kultur der indianischen Ureinwohner. Fast bizarr hingegen mutet ein Oldtimer-Museum an, in dem dutzende auf Hochglanz polierte Automobile des frühen letzten Jahrhunderts zu sehen sind - sie haben eine lange Reise hinter sich.

MEIER'S WELTREISEN - Mitarbeiter-Tipp Alaska - McCarthy
Im Westernstädtchen McCarthy

Für uns geht es weiter auf dem Richardson Highway nach Süden. Riesige Flusstäler erstrecken sich neben uns, in denen das Treibgut des letzten Gletscherschmelzwassers liegt. Als wir in höhere Lagen kommen, passieren wir zum Teil noch zugefrorene Seen. Schließlich erheben sich die Schneeberge des Wrangell-St.Elias Nationalparks vor uns und wir erreichen das kleine Örtchen Chitina. Das kleine Hotel hat Charme - die Dielen der Holztreppe knarren unter uns, während wir die Koffer auf unser Zimmer tragen. Nach dem Abendessen wird uns der Dorfpub empfohlen - eine groteske Bretterkonstruktion schräg gegenüber. Wir lassen uns nicht lange bitten und werden auch gleich von den Einheimischen nach Herkunft und Ziel gefragt und auf ein Bier eingeladen. Bei einer Runde Billard versorgt man uns mit Tipps für den nächsten Tag. Der ausgestopfte Dachs und das Wahlplakat von Sarah Palin sind die Zeugen unserer Billard-Niederlage.

Das unbestrittene Highlight unserer Reise erwartet uns am nächsten Tag: das Westernstädtchen McCarthy und die Geisterstadt Kennicott. Mit einem Kleinflugzeug – die Einheimischen nennen es Buschflugzeug - fliegen wir zunächst ca. 40 Minuten über Bergrücken, Täler und sagenhafte Gletscher. Der Pilot fliegt extra eine Runde über die Gletscherwelt mit ihren Krusten, Spalten und eisbonbonfarbenen Tümpeln. In McCarthy angekommen verlieben wir uns sofort in das beschauliche Westernstädtchen, welches jeden Filmproduzenten in Hollywood stolz machen würde. Unser Hotel im Westernstil ist gleich gegenüber dem Saloon. Es fehlen nur noch die Goldgräber, die auf dem Pferd vorbeireiten.

MEIER'S WELTREISEN - Mitarbeiter-Tipp Alaska - Gletscher im Wrangell St. Elias Nationalpark
Gletscher im Wrangell St. Elias Nationalpark

Doch zunächst geht es mit einer geführten Tour auf den Gletscher. Ein einmaliges Erlebnis und absolutes Muss! Unbeschreiblich, wie das Eis knirscht und knarzt, während wir uns mit Steigeisen und Eispickel unseren Weg durch Berg und Tal im ewigen Eis bahnen. Man vergesse nicht die Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50.

Den Nachmittag verbringen wir in Kennicott, der verlassenen Bergarbeiter-Siedlung mit ihrer alten Kupfermine direkt am Hang neben dem Gletscher. Wir setzen uns einfach auf die Terrasse des Hotelcafés und starren auf die magische Landschaft. Es gibt Bilder, die brennen sich einfach in das Gedächtnis. Dieses gehört dazu.

Nach dem Abend in McCarthys Saloon besuchen wir am Folgetag die alte Kupfermine - sie wirkt so fragil, dass man sich kaum traut, etwas anzufassen, damit sie nicht wie ein Kartenhaus einstürzt.

MEIER'S WELTREISEN - Mitarbeiter-Tipp Alaska - Unterwegs auf dem Richardson Highway
Traumstraße in Alaska

Ein letzter wehmütiger Blick über den Gletscher und es geht mit dem Buschflugzeug zurück. Unser Auto steht noch - welcher der rund 100 Einwohner Chitinas sollte es auch stehlen?

Uns stehen einige Kilometer bevor - ein Glück, dass die Sommertage in Alaska so lang sind. Es wird erst nach Mitternacht für eine kurze Zeit dunkel. Doch so lange brauchen wir nicht. Vorbei an Glennallen und dem Matanuska Gletscher geht es bis zur Knik River Lodge bei Palmer. Für den Abstecher nach Valdez entlang der vielleicht schönsten Strecke Alaskas bleibt diesmal keine Zeit - wir müssen wohl wiederkommen.

Doch ein Höhepunkt erwartet uns noch: von Whittier aus unternehmen wir eine Fahrt auf dem Katamaran durch die Meeresarme, Fjorde und Buchten bis zu den Abbruchkanten der Gletscher. Eisschollen treiben neben uns, während wir uns den Gletschern nähern. Robben schwimmen mit ihren Jungen zwischen dem Eis.

MEIER'S WELTREISEN - Mitarbeiter-Tipps Alaska - Mit dem Katamaran durch den Fjord
Fahrt mit dem Katamaran ab Whittier

Und wir entdecken unsere neuen Lieblingstiere – die putzigen Seeotter. Wir könnten ihnen stundenlang zuschauen. Angekommen an den Gletschern sind wir einfach nur fasziniert von den verschiedenen Blau- und Weißtönen des Eises und der immensen Kraft der Natur.

Plötzlich löst sich mit einem lauten Krachen und Grollen ein Stück Eis aus der Wand und fällt in das Wasser, um als Eisscholle ins Meer zu treiben. Die Welle bringt den Katamaran zum Schaukeln.

Als sei es das grandiose Finale unseres „Alaska Feuerwerks“ gewesen, dreht der Kapitän ab und wir fahren zurück, um am Folgetag den Rückflug nach Deutschland anzutreten. Im Gepäck haben wir einmalige Erinnerungen und die Gewissheit, unbedingt wiederzukommen. Versprochen!

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