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Antigua

Das Strand-Dorado der Karibik

An jedem Tag des Jahres ein anderer Strand - auf Antigua kein Problem! So ähnlich lautet ein beliebter Slogan der 280 Quadratkilometer großen Karibikinsel. Auch wenn die Zahl 365 vielleicht ein wenig hoch gegriffen sein mag: Für einen längeren Urlaub reicht die Auswahl allemal.

Und eines ist unbestritten: Es gibt auf Antigua definitiv mehr Strände als auf den meisten anderen Karibikinseln. Kein Wunder also, dass sich im Laufe der Jahre rund um die Küste immer mehr komfortable Strandhotels angesiedelt haben. Programmvielfalt inklusive, zünden diese doch für ihre anspruchsvollen internationalen Gästen, die zu einem Gutteil aus den USA kommen, innerhalb wie außerhalb ihres Hotelgeländes ein wahres Feuerwerk an Sport- und Spaßangeboten. Doch bei aller Liebe zur Action: Zu viel davon ist auf Antigua nicht gut - man sollte nicht schneller agieren als der westindische Lebensrhythmus.

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal - Antigua - Historische Gebäude
Historische Gebäude auf Antigua

Zwischen Strand und Grill

Und der sieht eine gewisse Gelassenheit und jede Menge Müßiggang vor. Für den Urlauber übertragen könnte das dann so aussehen: tagsüber schwimmen, plantschen, Wassersport. Abends und nachts essen, tanzen, Grillsport. Barbecue steht in der Tat hoch im Kurs - und dabei geht es um mehr als die rasche Zubereitung einer Fleischspeise. Nein, das Ganze ist eher ein Happening, das sich leicht zu einer abendfüllenden Angelegenheit entwickeln kann, erst recht, wenn Rum und Reggae im Spiel sind. Was oft der Fall ist. Vornehmer geht es freilich beim Candlelight Dinner zu. Diese Romantikangebote finden nach wie vor viele Freunde - wobei immer mehr Hotels neuerdings auch Spezialarrangements am Strand ermöglichen.

Doch Antigua lockt nicht nur mit Musik, Kulinarik und (Sonnen-)Badespaß, sondern auch mit historischen Gebäuden und lebendig gebliebener Geschichte. Diese ballt sich in der Inselhauptstadt St. John’s, in der etwa die Hälfte der rund 75.000 Inselbewohner zuhause ist. Neben der Kathedrale, dem Old Court House und dem Museum of Antigua and Barbuda, welches Naturkunde, Kolonialgeschichte und Kunstgewerbe vermittelt, ist vor allem das Museum of Marine and Living Art sehenswert. Angenehm ist auch ein Bummel durch die Redcliffe Street, deren ursprünglicher Stil bis heute nahezu erhalten ist. Der bunte Samstagsmarkt am Marktplatz lohnt sich auch für diejenigen, die eigentlich gar nichts kaufen wollen.

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal - Antigua - English Harbour
Blick auf English Harbour

Jede Menge historisches

Auf der anderen Inselseite wartet mit English Harbour, dem einstmals größten britischen Flottenstützpunkt in karibischen Gewässern, ein weiterer interessanter Ort Antiguas. Dort erfährt man im lokalen Museum auch, dass der große Kolumbus die Insel zwar benannt - nach der Heiligen Jungfrau Maria de la Antigua - aber selbst nie betreten hat. Dafür aber jede Menge Engländer, die im 17. Jahrhundert von der Mutterkolonie St. Kitts herüberkamen und das Eiland besiedelten. Um ihren auf der Zuckerindustrie fußenden Wohlstand vor fremden Übergriffen zu schützen, bauten die Briten an der Küste mehrere Befestigungsanlagen. Die größte davon ist Shirley Heights, von deren Anhöhe man den besten Blick auf English Harbour genießt. Tipp: Sonntagnachmittags treffen sich in Shirley Heights Touristen und Einheimische zum Barbecue, zu Steel und Reggae und um den Sonnenuntergang zu genießen.

Die zu Shirley Heights gehörende Werft, Nelson’s Dockyard, wurde übrigens in den vergangenen Jahren aufwändig restauriert und ist heute ein Segelziel ersten Ranges (während die großen Kreuzfahrtschiffe im neuen Deepwater Harbour etwas außerhalb der Stadt St. John’s anlegen). Zum Beispiel während der Antigua Sailing Week, der größten Regatta der Karibik und eine der größten der Welt. Dann trifft sich auf der „Fanmeile“ zwischen Falmouth und English Harbour die Seglergemeinschaft dieser Welt in den zahlreichen Kneipen und frönt der Live-Musik und den eigenen Abenteuergeschichten. Termin 2011: 24. bis 29. April.

Abenteuer Natur

Abenteuerliche Geschichten warten für Naturfreunde indessen im Nelson’s Dockyard Nationalpark, in Gestalt schöner Wanderwege und tierischer, meist harmloser Begegnungen. Für weniger Sportliche bietet sich der aussichtsreiche Fig Tree Drive als Alternative an. Auf einer zwei- bis dreistündigen Autofahrt geht es da durch tropische Wälder, die leichten Höhen und Tiefen des Sage Hill und des Signal Hill sowie durch Bananenplantagen und an den Überresten alter Zuckermühlen vorbei. Gut zu wissen: Zum Mini-Staat Antigua gehören auch zwei noch kleinere Inseln: das unbewohnte Redonda und die flache und zudem sehr trockene Koralleninsel Barbuda mit ihren traumhaften menschenleeren Stränden. Der Nordosten der Insel ist indessen den Vögeln vorbehalten. Hier befindet sich das Schutzreservat Frigate Bird Sanctuary, das sich Naturfreunde nicht entgehen lassen sollten.

Quelle: Wundermedia/Christian Haas

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