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Bhutan

Rundreise durch Bhutan

MEIER´S WELTREISEN Reisejournal - Bhutan - Kloster Taktsang
Kloster Taktsang

Im Land des Bruttosozialglücks

In einer globalisierten Welt, in der dank Google Earth kaum mehr ein Winkel unentdeckt bleibt, gibt es nur wenige Regionen, über die der allgemeine Informationsstand nahe null geht. Eine davon ist das Königreich Bhutan, das sich im Norden des indischen Subkontinents gelegen, an den Südhängen des östlichen Himalayas versteckt, und so ganz anders, langsamer und entspannter tickt wie die meisten anderen Länder.


Bestes Beispiel: König Jigme Singye Wangchuck hat wie seine Vorgänger die Losung ausgegeben, dass das so genannte Bruttosozialglück wichtiger sei als das Bruttosozialprodukt. Das klingt idealistisch und segensreich. Zugleich steigert es freilich das Interesse, dieses traditionsreiche Bergland mit einem solch träumerischen Oberhaupt besser kennen zu lernen. Und es gibt noch andere Aspekte, die das „Land des Donnerdrachens“, in etwa so groß wie die Schweiz, als Reiseziel so geheimnisvoll machen.

Da sind zum einen die tiefe Religiosität, die Bräuche und Sitten prägen, sowie die freundlichen, überwiegend in der Landwirtschaft verwurzelten Menschen und zum anderen so magische Orte wie das Tigernest-Kloster, das sich hoch über dem wunderschönen Paro-Tal halsbrecherisch an riesige Felsen schmiegt. Überhaupt die Kulisse: Grandiose Berglandschaften nehmen den Großteil des Landes ein, aber im Süden warten als Kontrast auch noch subtropischen Ebenen.

MEIER´S WELTREISEN Reisejournal - Bhutan

Das Land öffnet sich

Der Umstand, dass sich aufgrund eines täglichen Mindesttauschumsatzes nicht jeder ausländische Reisende Bhutan leisten kann, erhöht zusätzlich den Reiz. Denn das Königreich kontrolliert den Strom der Touristen mit einer rigorosen Preispolitik. Doch damit kein falscher Eindruck entsteht: Nur weil man sich vor großen Pauschalurlauberhorden schützen will und auf sanften Tourismus und kleine Gruppen setzt, sind Besucher dennoch sehr willkommen.

Außerdem rückt Bhutan in letzter Zeit von seiner Isolation mehr und mehr ab. Das beschert dem rund 700.000 Einwohner zählenden Land glatt einen Top-Ten-Platz als Trendziel 2012 – gekürt von niemand geringerem als der renommierten Lonely-Planet-Redaktion. Ihre Begründung: In jüngerer Vergangenheit wurden eine Reihe bis dato für Ausländer gesperrte Gebiete freigegeben. So dürfen zum Beispiel Touristen den Royal Manas Nationalpark wieder besuchen, in dem die letzten wilden Tiger dieser Welt leben. Diese streifen auch im Jigme-Dorji-Nationalpark umher, dem größten Schutzgebiet des Landes und eines der artenreichsten Gebiete des östlichen Himalayas, das sich vom Laubwald bis zu den ewigen Eisfeldern und Gletschern an der Nordwestgrenze Bhutans erstreckt. Naturfreunde sollten auch dem Phobjika-Tal einen Besuch abstatten, dem Winterquartier der seltenen Schwarzhalskraniche.

MEIER´S WELTREISEN Reisejournal - Bhutan - Himalaja
Himalaja Gebirge

Klosterburgen und Bogenschützen

Doch für viele noch faszinierender als Bergspitzen, Pässe und exotische Fauna und Flora gestaltet sich die vom Mahayana-Buddhismus geprägte Kultur, insbesondere in Gestalt der Dzongs, den Klosterburgen. Das Kloster Taktsang etwa, das „Nest des Tigers“ hat es gar zum Wahrzeichen Bhutans geschafft. Was neben der unglaublichen Lage hoch über dem Paro-Tal mindestens genauso schön ist: Taktsang ist noch heute ein hochgeschätztes Ziel für einheimische Pilger. Geschätzt bei Pilgern wie Besuchern ist auch das Tashichho Dzong in der eher wie ein großes Dorf wirkenden Hauptstadt Thimphu – mit dem Thronsaal des Königs. Das auf einen Felsvorsprung über dem Tang Chu Fluss thronende Wangduephodrang-Kloster gehört ebenfalls zu den angenehmen Pflicht-Etappen einer Bhutan-Reise, ebenso wie ein Besuch der „Hauptstadt der Mönche“, Punakha. Dazwischen liegen aussichtsreiche Buspassagen über atemberaubende Gebirgspässe samt attraktiver Wanderungen.

Wachsame Urlauber werden bei ihrer Bhutan-Rundreise indessen immer wieder Bewohner antreffen, die in Gärten und auf Feldern den Nationalsport ausüben: das Bogenschießen. Mit etwas Glück darf man auch mal als Gast den Bogen spannen. Selbst wenn ein Treffer am Anfang unmöglich erscheint: Nach einigem Probieren werden sich rasch Erfolge einstellen. Sportliche und mentale. Und spätestens bei solch interessanten Begegnungen und Erfahrungen wird das geheimnisvolle Bhutan und seine Bewohner viel näher herangezoomt, als Google Earth es je könnte.

Quelle: Wundermedia / Christian Haas

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