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China

Im Land der Nachkommen von Yan und Huang

Land versus Stadt, Tradition versus Fortschritt: Wohl kein Staat vereint derart gravierende Gegensätze in sich wie China. Zwar ist das Land sehr groß (über 9,5 Mio km²), doch teilen sich diese Fläche auch 1,34 Milliarden Einwohner. Diese wohnen größtenteils in den hochtechnologisierten Ballungszentren wie Peking oder Shanghai, während die Menschen in ländlichen Gebieten oft in völliger Abgeschiedenheit und wie im vergangenen Jahrhundert leben. Um einen einigermaßen stimmigen Eindruck von China zu bekommen, sollte man also als absolutes Minimum zwei Wochen Zeit einplanen.

Vor mehr als 4.000 Jahren lebten im Einzugsgebiet des Gelben Flusses unzählige Clans und Volksstämme; die Brüder Huangdi und Yandi waren die Führer der zwei mächtigsten. Jahrtausendelang bekämpften sich die beiden Stämme, um schließlich unter dem Namen „Huaxia“ zusammen zu wachsen – die Vorfahren der heutigen Han-Chinesen, die die größte Gruppe der insgesamt 56 chinesischen Nationalitäten stellen. Als „Nachfahren von Yan und Huang“ bezeichnen sich jedoch alle Chinesen. Wer wissen möchte, wie die beiden Kaiser ausgesehen haben, sollte sich in die Stadt Zhengzhou begeben – doch dazu später mehr.

MEIER´S WELTREISEN Reisejournal - China - Chinesische Mauer
Chinesische Mauer

Land versus Stadt, Tradition versus Fortschritt: Wohl kein Staat vereint derart gravierende Gegensätze in sich wie China. Zwar ist das Land sehr groß (über 9,5 Mio km²), doch teilen sich diese Fläche auch 1,34 Milliarden Einwohner. Diese wohnen größtenteils in den hochtechnologisierten Ballungszentren wie Peking oder Shanghai, während die Menschen in ländlichen Gebieten oft in völliger Abgeschiedenheit und wie im vergangenen Jahrhundert leben. Um einen einigermaßen stimmigen Eindruck von China zu bekommen, sollte man also als absolutes Minimum zwei Wochen Zeit einplanen.

Vor mehr als 4.000 Jahren lebten im Einzugsgebiet des Gelben Flusses unzählige Clans und Volksstämme; die Brüder Huangdi und Yandi waren die Führer der zwei mächtigsten. Jahrtausendelang bekämpften sich die beiden Stämme, um schließlich unter dem Namen „Huaxia“ zusammen zu wachsen – die Vorfahren der heutigen Han-Chinesen, die die größte Gruppe der insgesamt 56 chinesischen Nationalitäten stellen. Als „Nachfahren von Yan und Huang“ bezeichnen sich jedoch alle Chinesen. Wer wissen möchte, wie die beiden Kaiser ausgesehen haben, sollte sich in die Stadt Zhengzhou begeben – doch dazu später mehr.

MEIER´S WELTREISEN Reisejournal - China - Shanghai Yu-Garten
Shanghai Yu-Garten

Start und Ziel der Reise: Shanghai und Peking

Ein guter Start für die Rundreise durch das viertgrößte und bevölkerungsreichste Land der Erde ist die Hafenstadt Shanghai: Herrschende Westwinde verkürzen die Reisezeit von Deutschland aus! Angekommen am Pudong Airport, fährt man am besten mit dem Transrapid ins Stadtzentrum; das ist zwar nicht ganz billig, geht dafür aber unglaublich schnell. Der erste und vielleicht auch wichtigste Programmpunkt wäre eine Hafenrundfahrt auf dem Huang Po entlang der atemberaubenden Skyline. Die Geschichte der Hafenstadt erschließt sich dem Reisenden am besten in der Dauerausstellung „Old Shanghai“ im Untergeschoss des TV-Towers Oriental Pearl, im unweit gelegenen YuYuan Garden lässt es sich zwischen Brücken, Pavillons, Felsen, Bächen und zahllosen Pflanzen wunderbar entspannen. Am Abend suchen Musikfans das Peace Hotel am Bund auf, um der Old Men's Jazz Band zu lauschen, deren Mitglieder fast alle über 80 sind und einen mitreißenden Glenn-Miller-Sound produzieren. Gut einkaufen lässt es sich in der NanJing Lu, einer Einkaufsstraße im Zentrum, die ein wenig dem Ku'damm in Berlin ähnelt, oder im French Quarter, einem Überbleibsel aus der französischen Kolonialzeit.

Den Rückflug gen Westen tritt man am besten von Peking aus an, denn wegen des Jetstreams sind die Flieger zwar langsamer, aber die Entfernung ist kürzer. In Peking selbst ist ein Besuch der Großen Mauer unverzichtbar; von Pekinger Nordbahnhof aus kann man bequem in knapp zwei Stunden nach Badaling mit dem Zug fahren und erhält sehr schöne Ausblicke. Ein Muss ist natürlich auch ein Gang durch die Verbotene Stadt mit dem Kaiserpalast, daneben liegen noch einige klassische alte Hutongs (Wohnviertel), z.B. das ZhangWang Hutong. In der WangFuJing-Gasse werden traditionelles Kunsthandwerk und Leckereien vom Grill feilgeboten, die ältesten Geschäfte der Stadt findet man in der DaZhaLan-Gasse. Eine echte Kult(ur)stätte ist das Nationalstadion (besser bekannt als „Vogelnest“), das vom chinesischen Künstler Ai Weiwei entworfen wurde und in dem 2008 die Olympischen Spiele stattfanden. Gut essen und weggehen kann man im Areal 798, einem ehemaligen Fabrikgelände und einem der angesagtesten Szeneviertel Pekings, und in SanLiTun, einem modernen Stadtviertel mit Luxusläden und jeder Menge Kneipen.

MEIER´S WELTREISEN Reisejournal - China - Terrakotta Armee
Terrakotta Armee in Xi'an

Und was noch? Weitere Stationen einer denkwürdigen Rundreise

NanJing: Ehemalige Hauptstadt und eine der ältesten Städte Südchinas; hier steht das Nanjing-Museum, das zu den bedeutendsten Museen Chinas gehört. Es zeigt unter anderem klassische Bronzen, Ton- und Jadewaren, Tuschewaren, Ming- und Quing-Porzellan und Seidenkunst.
XiAn: Die legendäre Terrakotta-Armee im Mausoleum Qin Shihuangdis, eine frühchinesische Grabanlage aus dem Jahre 210 v. Chr. und eine der größten Grabbauten weltweit, ist schlicht überwältigend!
QuingDao: Eine frühere deutsche Kolonie mit richtig deutschen Gebäuden und Stadtvierteln in altertümlich wilhelmistischem Stil. Besonders lustig: Im August wird hier das „QuingDao Beer Festival“ gefeiert, das verdächtig an das Münchner Oktoberfest erinnert.
Zhengzhou: In dieser Stadt stehen die riesigen Statuen der beiden Kaiser Huangdi und Yandi, die als die Gründer Chinas gelten. Die beiden nebeneinander in Stein gehauenen Köpfe sind zusammen die viertgrößte Statue weltweit.
Der heilige Berg Emeishan: Bei einer Trekking-Tour lässt sich die artenreiche Flora und Fauna bestaunen.
Tibet: Ein Besuch des „Dachs der Welt“, der höchstgelegenen Region der Welt, am besten mit der berühmten China-Tibet-Bahn, wäre im wahrsten Sinne des Wortes der Höhepunkt der Reise. 

Quelle: Wundermedia / Birgit Stelzer

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