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Ecuador

Ein Land, viele Gesichter

Der dampfende Regenwald im Amazonasbecken, die kargen Hochflächen unterhalb aufragender und aufregender Vulkangipfel, die bunten Alpakawollmärkte, das exotische Tierparadies Galápagos-Inseln: Auch wenn Ecuador das kleinste Land unter den Andenstaaten ist, überrascht es mit einer ungeahnten Fülle an Attraktionen.

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal - Ecuador - Cotopaxi
Der Vulkan Cotopaxi

Mehr als 6.000 Meter hohe Berge

Allen voran die imposanten Berge. Trotz ihrer Unberechenbarkeit und Höhen von mehr als 6.000 Metern üben die mehr als 70, mitunter noch aktiven Vulkane auf Urlauber eine schier magische Anziehungskraft aus. Ein Grund: Durch die besonderen klimatischen Bedingungen am Äquator können an Vulkantrekkingtouren sogar Anfänger auf diesem Gebiet teilnehmen – zumindest unter fachkundiger Führung. Zum Beispiel bei einem Trip auf den 6.310 Meter hohen Chimborazo, den höchsten Berg des Landes, oder den knapp 5.900 Meter hohen Cotopaxi, den „sanften Nacken des Mondes“. Praktisch: Bis auf 4.600 Meter geht es hier mit dem Auto hinauf, der Rest ist mit etwas Höhentraining vorab gut machbar. Kein Wunder, dass der immer noch aktive Cotopaxi mit seinem Bilderbuchkrater einer der meistbegangenen Gipfel Südamerikas ist. Wer nicht ganz so hoch hinaus will oder kann, findet eine Etage tiefer ebenfalls Dutzende lohnende Ziele. Unser Tipp: die auf rund 4.000 Metern gelegene Kraterlagune von Quilotoa, in deren Wasser sich die Gipfel zauberhaft spiegeln.

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal - Ecuador
Herzlicher Empfang in Ecuador

Die größte Kirche Südamerikas

Abwechslung zur Wander- oder Reittour in der Natur bieten die kolonialen Altstädte und bunten indigenen Märkte im Hochland. Der Ort Otavalo markiert das beliebteste Touristenziel im Norden des Landes – wegen seiner attraktiven Lage zu Füßen dreier Vulkane und wegen des enorm quirligen und bunten Handwerksmarktes, auf dem jede Art von Alpaka-Mode, vom Pullover bis zum Handschuh, verkauft wird. Und nicht nur das. Das Wahrzeichen der im Süden Ecuadors gelegenen Stadt Cuenca hingegen ist älter und ehrwürdiger: Die Neue Kathedrale stellt das größte Gotteshaus Südamerikas dar und beeindruckt nicht zuletzt durch das leuchtende Blau auf den Kuppeln der Kirche. Überhaupt ist Cuenca die vielleicht schönste Stadt des Landes. Schließlich haben hier Inka, Spanier und Franzosen die Architektur geprägt – inklusive schmiedeeisernen Balkonen, verzierten Tür- und Fensterbögen und dunkelgrauem Kopfsteinpflaster.

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal - Ecuador - Quito
Ecuadors Hauptstadt - Quito

Quito – die höchstgelegene Hauptstadt der Welt

Nicht verpassen darf man den Besuch der Hauptstadt Quito, die als eine der schönsten ganz Südamerikas gilt und ein attraktives koloniales Zentrum zu bieten hat, das 1978 zum Unesco-Welterbe ernannt wurde. Unter 40 Kirchenkuppeln und hinter dicken Klostermauern verbergen sich die kostbarsten religiösen Kunstschätze des Kontinents. Ein anderer Grund, die höchstgelegene Hauptstadt der Welt zu besuchen, ist sein enorm angenehmes Klima – und das ist nicht nur klimatisch gemeint, sondern auch gesellschaftlich und sprachlich. Aufgrund der Offenheit der Bewohner und deren unverschnörkelter Spanischaussprache hat sich Quito zum Sprachschulzentrum Südamerikas entwickelt. Und klar, wenn überwiegend junge Leute aus aller Welt in die Dutzenden Sprachschulen strömen, entwickelt sich auch die Kneipen- und Ausgehszene. Ausflugsmöglichkeiten gibt es schon immer, etwa das große Äquator-Denkmal, die Vulkane ringsum oder – etwas weiter entfernt – Ingapirca, bedeutendste präkolumbische Ausgrabungsstätte des Landes.

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal - Ecuador - Guayaquil
Guayaquil

An der Panamericana

Entlang der berühmten Panamericana liegen schließlich weitere interessante Orte wie Tulcan, Chota und die größte Stadt Ecuadors, Guayaquil. Die in der Pazifikküsten-Ebene gelegene Millionenstadt wird dank der Aufhübschung des historischen Stadtkerns für Touristen zunehmend interessanter. Vor allem der ehemalige Hafendamm, der zur Uferpromenade Malecón 2000 ausgebaut wurde, sowie die benachbarte Hügelkuppe Cerro Santa Ana wurden durch umfangreiche Bau- und Renovierungsmaßnahmen zu attraktiven Erholungs- und Flanierzonen umgestaltet. Das moderne Museo Nahim Isaías bietet wechselnde Kunstausstellungen sowie eine Dauersammlung von präkolumbischen Objekten und Sakralkunst aus der Kolonialzeit. Ebenfalls eine Zeitreise ermöglicht der 2003 eröffnete Parque Histórico, zu dem neben geschichtsträchtigen Gebäuden auch ein junger Mangrovenwald mit ökologischem Zoo gehört.

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal - Ecuador - Galapagos Schildkröte
Galapagos Schildkröte

Naturwunder Galápagos

So richtig auf ihre Kosten kommen Tier- und Naturliebhaber aber auf den knapp 1.000 Kilometer westlich des Festlands befindlichen Galápagos-Inseln. Dort bilden schwarze, brandungsumtoste Lavaküsten und geheimnisvoll nebelverhangene Wälder, düster gefärbte Echsen, Seelöwen und Riesenschildkröten eines der letzten Naturparadiese der Erde. Die größten lebenden Fische, die bis zu 20 Meter langen Walhaie, ziehen hier ebenfalls ihre Bahnen. Nahe der Galapagos-Insel Darwin haben Taucher gute Chancen, den friedlichen Riesen zu sehen. Gut zu wissen: Zwischen den Inseln verkehren zahlreiche Mietyachten und Touristenboote. Boote respektive Einbäume sind auch im Amazonasgebiet oft das einzige Verkehrsmittel, um Indiodörfer, Lodges und Campingplätze anzusteuern. Zum touristischen Hot Spot im Regenwaldgebiet, den Thermalquellen der Backpacker-Hochburg Baños unterhalb des aktiven Vulkans Tungurahua, führen jedoch auch Straßen. Die Ruta de las Cascadas, die Wasserfallroute, ist auch eine, doch hier geht es zu Fuß oder mit dem Rad weiter, führt die Strecke doch auch mal über Hängebrücken und Drahtseilbahnen – und über den Pastaza-Canyon zu wilden Kaskaden wie dem tosenden Pailón del Diablo. Die Ruta del Sol hingegen schlängelt sich woanders, nämlich am Meer entlang und verbindet zahlreiche unberührte Badestrände und kleine Küstenorte, die gerade aus ihrem touristischen Dornröschenschlaf wachgeküsst werden.

Quelle: Wundermedia / Christian Haas

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