Service
Team
Mo-So 8-20 Uhr
069 - 153 22 55 32
Es gelten die Verbindungskosten Ihres Telefonanbieters
E-Mail: service@meiers-weltreisen.de
 

Guadeloupe

Perle der Karibik

Antillen-Inseln gibt es wie Sand am Meer. Doch Guadeloupe ist eine ganz besondere. Zum einen gehört sie zusammen mit Martinique zu den landschaftlich reizvollsten der Karibik – und obendrein zur EU. Das hat Vorteile, auch für Touristen.

Bezahlt wird mit dem Euro, für die Einreise genügt der Personalausweis, ein Visum wird nicht fällig: Auch Tausende Kilometer vom Festlandskontinent entfernt ist Europa! „Voll in die EU integriertes französisches Überseegebiet“ – diesen Status haben die insgesamt neun Inseln von Guadeloupe schon lange. Und tropische Qualitäten erster Urlaubsgüte freilich auch, vor allem die beiden rund 1.300 Quadratkilometer großen Hauptinseln: Nicht nur wie ein Schmetterling geformt, sondern auch ebenso schillernd stellen sich die gerade einmal 50 Meter entfernten Inseln dem Auge des Besuchers dar. Wobei der westliche Teil, die Regenwald-Insel Basse-Terre, von dem majestätischen, beinahe 1.500 Meter hohen Vulkan La Soufrière gekrönt wird.

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal - Karibik - Guadeloupe - Hängebrücke mit Wasserall
Hängebrücke mit Wasserall

Dichtes Grün, Schwarzer Sand und eine schweigende Welt

Die Krönung eines Karibikurlaubs dürfte für viele die Ersteigung jenen Berges sein, dem höchsten der Kleinen Antillen. Oder aber eine Tour im herrlichen Naturpark St. Claude zwischen Vulkan und dem verträumten Ort Basse-Terre. Durch das dichte Grün führen schöne Wanderwege mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden – besonders herrlich, wenn einer an einem attraktiven Strand mit schwarz schimmerndem Vulkansand endet. Und das tun einige. Man kann freilich noch weiter gehen, muss dann aber Taucherzeug anlegen. Das lohnt sich. Denn die Unterwasserwelten, die schon in Jacques Cousteaus Film „Le monde du silence“ die Hauptrolle spielten, verschlägt einem wahrlich die Sprache.

Auf der per Brücke verbundenen östlichen Insel, dem viel flacheren Grand-Terre, präsentiert sich die Landschaft ganz anders: viel weniger Grün, viel weniger Relief und statt Bananenstauden dominieren hier Zuckerrohrplantagen. Und während in Basse-Terre Naturliebhaber, Wanderer und Leute mit Sinn für Ruhe ihre Domäne haben, werden in Grand-Terre all jene glücklich, die etwas mehr Rummel schätzen. Und eine touristische Infrastruktur. Die existiert insbesondere in den Urlaubsorten Ste-Anne und St-François, in dessen Ortskern traditionelle kreolische Häuschen, eine Markthalle und der Fischereihafen für ein anmutiges Ambiente sorgen. Auf der Ostseite der Ortschaft wird es dann nobler – dort liegen exklusive Ferienhotels mit Casino, Golfplatz und Yachthafen. Als touristisches Zentrum der Insel fungiert jedoch Le Gosier, wo sich jede Menge pastellfarbene Vier-Sternehotels, Restaurants, Kneipen, Nachtlokale und Souvenirläden befinden. Gut zu wissen: Obwohl der Eindruck entstehen kann, dass die schönen Strandabschnitte zu den jeweiligen Hotels gehören, ist der Zugang dorthin für alle gleichermaßen gewährleistet.

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal - Karibik - Guadeloupe - exotischer Markt
exotischer Markt

Pointe-à-Pitre und Marie-Galante

Nur einige Kilometer weiter beginnen die Ausläufer von Pointe-à-Pitre, das mit seinen Vororten rund 100.000 Einwohner zählt. Mit seinen ausgedehnten Industrieanlagen ist es das wirtschaftliche Zentrum Guadeloupes (während das politische Zentrum in dem kleinen Städtchen Basse-Terre verortet ist) und wirkt es auf den ersten Blick eher konturlos, doch wer sich zu Fuß in das historische Stadtzentrum vorarbeitet, entdeckt reizvolle Seiten des kreolischen Alltags. Vor den bunten Häuserreihen stehen so ganz und gar nicht französisch aussehende Karibikbewohner und halten Schwätzchen, auf den Märkten (allen voran am Place de la Victoire) wird lautstark gefeilscht und musiziert – und das ganze bei tropisch-schwülen Temperaturen. Und da sind Europa und die EU dann doch irgendwie ganz weit weg.

Alles andere als weit weg, gerade einmal 40 Kilometer, liegt die ehemalige Zuckerinsel Marie-Galante, ein lohnenswertes Bootsausflugsziel. Schließlich locken verlassene Strände, einsame Spazierwege und romantische Sonnenuntergänge. Ihren Namen „Insel der 100 Mühlen“ verdankt sie im Übrigen den zahlreichen Windmühlen, die bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts die Energie für die Zuckerfabriken lieferten. Die Zeiten sind vorbei, auf Marie-Galante existiert nur noch eine, Grand-Anse in der Inselhautstadt Grand-Bourg. Interessanter für die Besucher sind ohnehin die Rum-Destillerien – und die attraktiven Badestrände Petite Anse und Plage des la Feuillère. Da können sie viel besser Energie tanken!


Quelle: Wundermedia/Christian Haas

Weiterführende Links:

Persönliche Empfehlungen für Ihre Guadeloupe Reise finden Sie in unserem Mitarbeiter-Tipp .

Hotels auf Guadeloupe

Pauschalreisen Guadeloupe

Flüge nach Guadeloupe