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Indian Summer

Herbstliche Traumrouten

Wer den Herbst mag, wird den amerikanischen Indian Summer lieben! In Teilen Nordamerikas verfärbt sich das Laub nämlich während des Spätsommers zu einer selten gesehenen Farbenpracht. Alle Besucher dieser wunderbaren Herbstlandschaft sollten vor allem eines mitbringen: Zeit! Denn wer die Blätterwelt bestaunen will, kommt durch viele kleine Orte, die alle einen Stopp wert sind.

Blätterschönheiten von Norden nach Süden

Indian Summer - Reisejournal USA - MEIER'S WELTREISEN
Die Natur im warmen Licht der Herbstsonne

Rot, gelb, orange, braun und ocker – das sind die vorherrschenden Farben des Indian Summer, die Ausflüge durch die Natur entlang der Küste der Neuenglandstaaten, Ostkanadas und rund um die Großen Seen zu etwas Außergewöhnlichem machen. Weil hier über 800 Baumarten zuhause sind, ist die auf Amerikanisch als „Foliage“ bezeichnete Laubverfärbung nur auf diesem Fleckchen Erde so eindringlich zu beobachten. Ganz Westeuropa kann mit seinen 51 Baumarten bei dieser Pracht einfach nicht mithalten!

Die Laubverfärbung, die durch eine Ausbleichung des Blattfarbstoffes Chlorophylls und zutage tretende chemische Stoffe entsteht, zieht jedes Jahr von September bis Oktober von Norden nach Süden. Im südlichen Kanada und dem Bundesstaat Maine beginnt der Indian Summer somit beispielsweise bereits in der letzten Septemberwoche und setzte sich dann über New Hampshire und Vermont, Massachusetts, Rhode Island bis nach Connecticut und Georgia fort. Damit Naturfreunde keines dieser Farbspektakel verpassen, wurde eine eigene „Foliage-Info“- Telefonhotline eingerichtet, die Auskunft über das Fortschreiten des Indian Summer erteilt

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Das Farbenmeer des Naturschauspiels

Woher der Begriff „Indian Summer“ stammt, ist übrigens bis heute unklar. Es bestehen jedoch diverse Theorien, von denen eine besagt, dass die Indianer in Neuengland von September bis November ihre Hauptjagdsaison abhielten. Die recht warme Sonne lockt die Tiere zu dieser Zeit aus ihrem Unterschlupf und macht sie zu leichter Beute.

Ein indianischer Mythos besagt hingegen, dass das Blut von in dieser Zeit getöteten Bären über den Boden in die Blätter gelangt und sie rot färbt. Und eine weitere Theorie ist der Meinung, dass weiße Siedler die Zeit so nannten, weil „dumme“ Indianer sie für den echte Sommer hielten. Sicher ist, dass es das Naturschauspiel schon seit Menschengedenken und der Begriff „Indian Summer“ seit mehr als 300 Jahren bestehen.

Herbstliche Traumrouten in Nordamerika

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Indian Summer in North Carolina

Inmitten des lebhaften Farbenspiels der Wälder, der warmen Temperaturen mit Sonnenschein und dem wolkenlosen Himmel haben Reisende die Qual der Wahl. Denn es ist nicht nur überall traumhaft schön, die Verfärbungen sind zudem je nach Region unterschiedlich. Für viele besitzt der US-Bundesstaat Vermont die größte Farbenvielfalt, da eine Mischung aus diversen Laubbäumen den Wald regelrecht erglühen lässt. Der Green Mountain National Forrest im Mittelgebirge und der Berg Mount Mansfield 16 Kilometer von Burlington sind beliebte Ziele im Indian Summer, da neben der schönen Natur dort das Wetter auch besonders mild ist. 

Auch im weiter nordöstlich gelegenen Maine traut man seinen Augen nicht: Alleine 32 State Parks mit überwältigenden Landschaften sowie diverse Waldgebiete, beispielsweise um den Mount Katahdin, laden zu Wander-, Trecking- oder Mountainbike-Touren ein. 160 Kilometer Wanderwege warten im Baxter State Park, der für mögliche Begegnungen mit Elchen und Bären sowie für perfekte Bedingungen zum Kajakfahren und Angeln bekannt ist. Um individuell entscheiden zu können, wohin man fährt und wann wo wie lange ein Stopp eingelegt wird, empfiehlt sich bei einer Reise durch die Indian-Summer-Gebiete ein Mietwagen. Traumstrecken mit dem Auto durch Maine sind unter anderem die Routen entlang der Staatsstraße 11 von Portage bis Fort Kent oder eine Fahrt an der Staatstraße 15.

Idyllische Fahrten in Neuengland

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Der Wanderweg AppalachianTrail

Mindestens genauso schön ist der Gebirgszug White Mountain National Forrest in New Hampshire mit seinen tiefen U-förmigen Tälern, unzähligen Wasserfällen und 320.000 Hektar Nationalforst. Während sich im Bundesstaat Rhode Island vor allem die Region um die Kleinstadt Kingston für eine Indian-Summer-Reise eignet, zieht in Connecticut der Litchfield Mountains State Park die Touristen an. 
Ein ganz besonderes Highlight des Indian Summer ist die Fahrt mit der Dampfeisenbahn „Valley Railroad“ von Essex nach Chester und der Rückreise via Dampfschiff über den Connecticut River. Spektakulär gestaltet sich daneben eine Wanderung auf dem Appalachian Trail, der Neuengland durchquert und mit 3.500 Kilometern der längste Fernwanderweg der Welt ist. 


Quelle: Wundermedia / Anne Kirchber

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