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Japan

Land der aufgehenden Sonne

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal - Japan - Sushi Vielfalt
Sushi Vielfalt

Modern, wohlhabend, demokratisch und in puncto Technik immer ganz vorne mit dabei – so sehen wir Europäer Japan. Doch das asiatische Inselreich deshalb als westlich zu bezeichnen, wäre falsch. Denn Japaner sind anders – und einzigartig! Wer das Land der aufgehenden Sonne je bereist hat, wird das bestätigen können. Dabei ist es vor allem die ungewohnte Lebensweise, die begeistert.

Schließlich taucht man hier in eine Welt ein, die trotz Wolkenkratzer, Neonreklame und supermodernen U-Bahnen so ganz anders ist als in Europa. Das beginnt bei der Sprache und den Schriftzeichen, geht weiter über Sushi und Sumo und reicht bis hin zur Geisha-Kultur und einer beispiellosen Höflichkeit, die sich etwa darin ausdrückt, dass an Bahnhöfen Suizidgefährdete per Lautsprecherdurchsage gebeten werden, sich nicht in der Hauptverkehrszeit vor den Zug zu werfen. Kein Witz.

Ungewohnte Sitten

Ebenfalls ungewohnte Erlebnisse können Ausländer beim Essen erleben – da landen schon mal gebratene Zikaden oder Seidenraupenpuppen auf dem Teller. Zündstoff-Potenzial beinhaltet auch der Gang zur Toilette, der sich zum Fiasko entwickeln kann. Nämlich dann, wenn auf dem High-Tech-WC der falsche Knopf gedrückt wird und statt der Spülung laute Akustik zur Übertönung peinlicher Körpergeräusche in vollem Umfang startet.

Unvergessliche Momente bescheren sicher auch Besuche bei einer Manga-Party oder in einer Karaoke-Bar. Am besten in Tokio, der mit 34 Millionen Einwohnern größten Stadt der Welt. Die daraus resultierende Wuseligkeit und Schnelllebigkeit mögen bei dem einen Ohnmachtsgefühle à la „Lost in Translation“ erzeugen, bei anderen sind es jedoch Hochgefühle. Für Technikfreaks und Leute mit Hang zu Zukunftsvisionen ist Tokio ohnehin ein heißes Pflaster, zählt die Olympiastadt von 1964 doch zu den modernsten der Welt. In vielen Bereichen wie etwa Mode und Unterhaltungselektronik werden ständig neue Trends gesetzt – und das sieht man auch im Straßenbild.

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal - Japan - Vulkan Fuji
Vulkan Fuji

Japanische Tradition

Andererseits ist man auch eng mit der japanischen Tradition verbunden: Die Ehrerbietung des Kaisers, das Feiern des Kirschblütenfestes und das Verehren von diversen Gottheiten sind nur einige Beispiele. Zu spüren ist diese Ehrerbietung etwa beim Meiji-Schrein, einem Anziehungspunkt für Touristen und Gläubige aus allen Teilen Japans.

Tipp: Um sich einen guten Überblick über die Kapitale zu verschaffen, empfiehlt es sich, den Tokyo Tower zu erklimmen, eines der Wahrzeichen der Stadt. Und zwar ein herausragendes, im wahrsten Sinne des Wortes, erhebt sich doch der Eiffelturm-Nachahmer im Shiba-Park in eine Höhe von 333 Metern. Damit ist der 1958 errichtete Tokyo Tower der weltweit größte freitragende Eisenturm. Bei gutem Wetter kann man sogar die Boso- und Miura-Halbinseln auf der anderen Seite der Tokio-Bucht sehen, und mit etwas Glück den Vulkan Fuji im Westen. Dieser Berg ist weltbekannt.

Weniger bekannt, aber unbedingt sehenswert bei einer Japanrundfahrt sind der Kiyomizu-Tempel und der Goldene Pavillon, beides beeindruckende Weltkulturerbestätten. In Kyoto fasziniert das Schloss Nijo und der Sanjusangen-do-Tempel, ein wunderbarer Ort, um eine traditionelle Tee-Zeremonie zu erleben. Und was jeder Japanreisende ebenfalls unbedingt mitmachen sollte, ist ein Bad in den heißen Quellen, die Onsen genannt werden und die es dank der vulkanischen Gebirge fast überall im Land gibt.

Quelle: Wundermedia / Christian Haas

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