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Kambodscha

Riesentempel, Knabberfische und Luxusinseln

Angkor wird von vielen als größtes Heiligtum Asiens angesehen – als weltgrößter Tempelkomplex und Unesco-Welterbe höchsten Ranges ist er auch ein, wenn nicht das Highlight für weltliche Kambodscha-Reisende. Allein der Tempel von Angkor Wat überwältigt mit schierer Größe: 1470 mal 1300 Meter lang und von einem 190 Meter breiten Wassergraben umgeben.

MEIER'S Weltreisen Reisejournal - Kambodscha - Angkor Wat
Angkor Wat

Erhabene Gefühle kommen auch im Innern auf, angesichts der fünf rechtwinkligen Höfe mit bis zu 50 Meter hohen Türmen, dessen höchster die Spitze des Berges Meru darstellen soll. Die Khmer, Erschaffer des dem hinduistischen Gott Vishnu geweihten Tempels, glaubten, dass dieser Berg der Mittelpunkt des Universums sei. So beeindruckend die zwischen 1113 und 1150 von Khmer-König Suryavarnam II. errichtete Anlage mitsamt seinen filigranen Wandbildhauereien sein mag: Es ist beileibe nicht der einzige Drei-Sterne-Tempel in der Gegend. Auf einem Areal von 400 Quadratkilometern, was in etwa der Stadtfläche Kölns entspricht, erstrecken sich rund 1.000, teils hochfaszinierende Tempel wie Angkor Thom, die sandsteinerne „Terrasse der Elefanten“ oder Bayon – Zeugnis einer Zeit, als hier rund eine Million Menschen die vermutlich größte Stadt der damaligen Welt bauten – mit einem verblüffend ausgeklügeltem Kanalsystem und einem 4,000 Kopf starken Bildhauerteam, das sich bei der Ausgestaltung der Tempel selbst übertraf.

MEIER'S Weltreisen Reisejournal - Kambodscha

Phnom Penh

Kein Vergleich jedoch zur Hauptstadt Phnom Penh, die als die schönste aller während der französischen Kolonialzeit in Indochina erbauten Städte gilt. Auch wenn die Zwei-Millionen-Stadt von der Schreckensherrschaft der Roten Khmer in den 1970er Jahren arg in Mitleidenschaft gezogen wurde – der Charme der Vergangenheit ist noch an vielen Ecken spürbar. Wobei eben auch die Killing Fields und das Völkermordmuseum Toul Sleng im berüchtigten Foltergefängnis Toul Svay High School zum Pflichtprogramm einer Stadttour gehören. Weniger beklemmend ist dann im Anschluss der Besuch des Königlichen Palasts und der Silberpagode, des Wat Phnom-Heilgtums, des Nationalmuseums und natürlich das Französische Viertel. All das lässt sich zu Fuß, per Fahrradrikscha oder motorisiertem Tuktuk erleben, mit einem großen Vorteil gegenüber anderen Indochina-Metropolen: In Phnom Penh geht es zwar quirlig zu, aber lange nicht so quirlig wie etwa in Saigon, Hanoi oder Bangkok.

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Farm in Kambodscha

Natur-Kontrastprogramm in der Provinz

Nichtsdestotrotz bietet nach der Großstadt die Provinz Koh Kong ein beruhigendes Natur-Kontrastprogramm - inklusive Kardamom-Gebirge, Teilen des Kirirom Nationalparks und vor allem zahlreicher Wasserfälle und Flusspassagen, die sich per Boot erkunden lassen. Am eindrucksvollsten ist es freilich, gleich die ganze Nacht auf dem Wasser zu verbringen. Derartige Aufenthalte in einer schwimmenden Lodge werden zum Beispiel während einer Rundreise in Tatai angeboten. Wer Strandleben dem Flussleben vorzieht, wird aber auch glücklich: Nicht weit entfernt finden sich attraktive Strände. Für manchen noch attraktiver: gleich auf eine ganze Insel samt Resort überzusetzen. Und davon existieren im Golf von Thailand ja einige.

Quelle: Wundermedia / Christian Haas

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