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Südafrika

Kapstadt

MEIER´S WELTREISEN Reisejournal Südafrika -  Kapstadt - Blick vom Tafelberg
Blick vom Tafelberg

Das Gasthaus der Meere

„Moederstad“ nennen die Südafrikaner ihre schönste Stadt, das heißt auf Deutsch „Mutterstadt“ und ist dem Umstand geschuldet, dass Kapstadt die erste Stadtgründung der südafrikanischen Kolonialzeit war – sagen die Einen. Andere wiederum leiten den Namen vom griechischen Wort „Metropolis“ ab: Kapstadt selbst hat sich als die „einzige Metropole Südafrikas“ beschrieben, und „Metropolis“ heißt übersetzt „Mutterstadt“. So oder so, Kapstadt wird geliebt und verehrt, und das ist nur zu verständlich.

Ein weiterer Spitzname der Stadt lautet „Tavern of the Seas“ (Gasthaus der Meere) und wurde von Seeleuten geprägt, die, monatelang auf allen Weltmeeren unterwegs, in Kapstadt von Bord gingen und dort alles vorfanden, was ihr Herz begehrte. So geht es auch heute den zahlreichen Urlaubern, denn diese Stadt scheint wirklich jeden Wunsch zu erfüllen!

 

 

MEIER´S WELTREISEN Reisejournal Südafrika -  Kapstadt - Surfer am Strand

 Beste Aussichten

Als erstes wäre da das fantastische Stadtpanorama: Von der vorgelagerten Insel Robben Island aus betrachtet, erhebt sich der 1.087 Meter hohe Tafelberg majestätisch über der Stadt, im Vordergrund liegen luxuriöse Yachten im Hafen vor Anker, die sich in den Fenstern der Wolkenkratzer dahinter spiegeln. (Auf Robben Island waren übrigens Nelson Mandela und andere Freiheitskämpfer während der Apartheidjahre interniert.)

Auch den zahlreichen Wassersportlern, seien es Wellenreiter, Wind- und Kitesurfer, Hochseeangler oder Segler, ist der Blick vom Wasser aus auf die Kapstädter Skyline wohlbekannt. Übrigens sollten auch Tierliebhaber einen Ausflug aufs Wasser machen, denn besonders in den Monaten September und Oktober lassen sich vor der Küste Kapstadts Glatt- und Buckelwale beobachten, die jedes Jahr in die Bucht kommen, um dort ihre Kinder zu gebären.

Unternimmt man den obligatorischen Ausflug auf den Tafelberg, hat man einen traumhaften Blick über die ganze Bucht. Besonders schön ist es hier im afrikanischen Frühling, der bis Mitte Oktober dauert und das gesamte Bergmassiv in ein einziges Blütenmeer taucht. Geübte gehen zu Fuß, andere bevorzugen die Panoramagondel, die sich während der Fahrt langsam um sich selbst dreht, so dass auch nicht der kleinste Ausblick verloren geht.

Von quietschbunt bis mondän

Faszinierend an Kapstadt ist, dass die verschiedenen Viertel, obwohl sie aneinander angrenzen, ein vollkommen unterschiedliches Flair haben. Das Boo Kap (oder Malay Quarter) beispielsweise besticht durch seine pittoresken Häuschen, die in allen Farben des Regenbogens angemalt sind und dem Besucher den Eindruck vermitteln, er stünde mitten in einer Filmkulisse. In den engen Gassen lassen sich viele kleine Gasthäuser entdecken, in denen hervorragend gekocht wird.

Nicht weit entfernt, im Cape Town City Centre, liegt die Long Street, die jeder Besucher einmal entlang geschlendert sein sollte. Neben wunderschönen viktorianischen Villen finden sich zahlreiche Antiquitätenläden, Galerien und angesagte Szenekneipen, in denen oft Livemusik – meist Jazz - geboten wird.

Die Viktoria & Alfred Waterfront

Das mittlerweile mondänste und gleichzeitig lebendigste Viertel der Stadt ist sicherlich die Viktoria & Alfred Waterfront direkt im Hafen. Noch vor ungefähr 15 Jahren lag das historische Hafen- und Werftenviertel völlig brach, bis die Stadt zusammen mit der Hafenverwaltung 1988 ein Sanierungskonzept für die historischen Gebäude entwickelte und leere Grundstücke an Investoren verpachtete. So entstand eine Shopping Mall in einem ausgemusterten Lagerhaus, im Pumpenhaus sind verschiedene Restaurants untergebracht, und das ehemalige Gefängnis beherbergt heute ein schickes Hotel. Weiterhin locken Designer-Boutiquen, der Waterfront Art & Craft Market (der größte Kunsthandwerksmarkt in Südafrika), zahlreiche Kinos und das Two Oceans-Aquarium zahlreiche Einheimische und Touristen in das künstlich angelegte Hafenbecken. Viermal in der Stunde bringt eine Schwebebrücke die Besucher vom Old Port Capitain`s Building am Pierhead zum Old Clock Tower. Dort kann man herrlich bei einem kühlen Longdrink den Tag ausklingen lassen und den Sonnenuntergang über dem Meer bewundern.

Quelle: Wundermedia / Birgit Stelzer

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