Service
Team
Mo-So 8-20 Uhr
069 - 153 22 55 32
Es gelten die Verbindungskosten Ihres Telefonanbieters
E-Mail: service@meiers-weltreisen.de
 

Chile

Wunderland zwischen weiter Wüste und ewigem Eis

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal - Chile - Atacama Wüste
Die Atacama Wüste

4300 Kilometer – so lang wie Chile ist kein anderes Land der Welt. Und kaum ein anderes Land bietet solch eine große landschaftliche Vielfalt, die von der aufregenden Atacama-Wüste über die aufragenden Gipfel der Anden bis hin zum größten Gletscher Südamerikas reicht. Selbst die Antarktis ist zum Greifen nah.

Die Kulisse könnte nicht eindrucksvoller sein: Schneebedeckte Vulkangipfel stehen Spalier für den rund 3.000 Quadratkilometer großen Salzsee „Salar de Atacama“ und die El-Tatio-Geysire, ihres Zeichens höchstgelegene regelmäßig wasserspeiende Fontänen der Welt. Nicht minder faszinierend sind die bizarren Salzformationen im nicht weit entfernten Valle de la Luna, dem Mondtal. Dieser Name kommt nicht von ungefähr. Auf einer Wanderung durch die unwirkliche Landschaft lassen sich spektakuläre Einblicke in eine der trockensten Wüsten der Erde erleben. Was Ausflügler dann aber mindestens genauso beeindruckt: Dass doch überraschend viel Leben in dieser so lebensfeindlich erscheinenden Umgebung steckt. In der Tat haben hier Tausende Flamingos ihr Rückzugsgebiet, und Wincunas, eine Lama-Art, am Lago Chungara auf 4500 Meter Höhe ihr Zuhause.

Seltene Blüte

Wer Glück hat, besucht die Atacama nach einem Regenguss, denn nach den seltenen, aber dann recht starken Niederschlägen sprießen in der Wüste Tausende bunter Blumen.

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal - Chile - Industriekultur
Humberstone-/Santa-Laura-Salpeterwerke

Bei jedem Wetter sehenswert ist das kleine Städtchen San Pedro de Atacama: wegen seinem Flair, der blendend weiß gestrichenen Kathedrale und dem Museo Arqueológico Padre Gustavo Le Paige, eines der bedeutendsten archäologischen Museen Chiles. Im Dörfchen Toconao fällt alles eine Nummer kleiner aus, aber allein die hübsche Kolonialkirche aus dem 18.Jahrhundert lohnt den Abstecher. Dass verfallene Industriebauwerke auch ihren Reiz haben, beweisen die Humberstone- und Santa-Laura-Salpeterwerke. Diese wurden von der Unesco gar zum Welterbe erklärt.

Weiter südlich sorgt das längst nicht mehr so trockene Klima für mehr Grün und an den Ufern des bekanntesten Flusses des Landes, den etwa 170 Kilometer langen Río Elquí, für landwirtschaftlichen Anbau in großem Stil. Von hier kommt auch der berühmte Pisco, Grundlage des Nationalgetränkes Pisco Sour. Zu einem anderen Nationalgetränk ist der Wein aufgestiegen. Mehr noch: Chilenische Tropfen zählen mittlerweile zu den besten der Welt. Ein Besuch in einer Bodega sollte man sich daher nicht entgehen lassen – etwa im Maipo-Tal, das gemeinhin als Chiles Anbaugebiet Nummer eins gilt.

MEIER'S WLETREISEN Reisejournal - Chile - Anden
Farbenspiel in den Anden

Die Anden

Wandergebiet Nummer eins sind – klar – die Anden. Auch wenn das bis auf mehr als 6.000 Meter ansteigende Gebirge Chiles gesamten Osten durchzieht: In der Mitte des Landes zeigen sie sich mit mächtigen Bergen und Vulkanen wie dem vielbesuchten Villarrica von ihrer schönsten Seite. Ein Traum für Kletterer und Bergfexe. Es warten aber genug einfachere Touren, die keine Alpinerfahrung voraussetzen – und oft genug durch sanfte Eukalyptusplantagen führen. Diese wohlriechende Pflanze ist charakteristisch für die gesamte Region.

Charakteristisch für den Süden des Landes wiederum sind große Waldgebiete, aufragende Gipfel und sanfte Hügellandschaften – daher stammt auch die Bezeichnung „Chilenische Schweiz“. Wer es einrichten kann, sollte den Nationalpark Torres del Paine auf seine Route legen, ein Highlight des internationalen Naturtourismus. Dort ragen aus der weiten patagonischen Steppe fast unwirklich und schroff die steilen Spitzen der Zwei- und Dreitausender heraus. Dazwischen liegen Seenlandschaften, einsame Wälder und  tosende Wasserfälle – Tummelplatz für zahlreiche Wildtiere. Mit Geduld und Glück lassen sich Guanakos, Andenfüchse und Kondore beobachten.

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal - Chile - Ewiges Eis
Faszination Ewiges Eis

Arktische Schönheit

Je weiter es Richtung Süden geht, desto kleiner werden die Ortschaften und desto größer die Gletschergebiete. Rekordhalter ist der 13 000 Quadratkilometer große Campo de Hielo Sur, der als größter Gletscher auf der Südhalbkugel gilt. Jenseits der Gletscherzungen sorgt das raue und regenreiche Klima für eine karge Landschaft inklusive geheimnisvoller Vegetation. An Bord von Expeditionsschiffen, die vom südlichen Feuerland aus starten und rund um den eisigen Südzipfel Südamerikas und durch verzweigte Meerespassagen kreuzen, lässt sich diese am besten beobachten – und einige Pinguinkolonien. Eine andere Highlight-Reise führt von Punta Arenas in die gar nicht so weit entfernte Antarktis.

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal - Chile - Santiago de Chile
Santiago de Chile

Einen spannenden Kontrast zu den geballten Naturerlebnissen bildet ein Stadtbesuch, zum Beispiel der von der Kapitale Santiago de Chile. Witzig: Besucher können hier an einem Abend durch Paris und London spazieren – so heißen zwei bekannte Barrios. Noch viel bekannter ist das nahe Viña del Mar, Chiles berühmtester Urlaubsort, sowie die unweit entfernte Hafenstadt Valparaiso, das sich wie ein riesiges Amphitheater auf 42 Hügeln an die weite Bucht schmiegt. Hier wird Strandvergnügen und Kulinarik großgeschrieben. In der Stadt La Serena hingegen ist es eher die Architektur – zahlreiche Bauwerke im Kolonialstil zeugen davon.

Quelle: Wundermedia / Christian Haas

 

Erkunden Sie "Chile auf einen Blick" bei einer Rundreise oder finden Sie hier ihr Hotel in Santiago de Chile, von dem aus Sie die lebendige Stadt erkunden können. Die passenden Flüge nach Chile finden Sie ebenfalls bei MEIER'S WELTREISEN.