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Myanmar

Land der Pagoden

MEIER´S WELTREISEN Reisejournal - Myanmar - Shwedagon Pagode
Shwedagon Pagode

Eine Reise nach Myanmar ist wie das Eintauchen in eine fremde Welt: Einfache, freundliche Menschen bestreiten ihr Leben überwiegend in kleinen Dörfern, überall sind Kulturschätze zu bewundern, Landschaften zu bestaunen und atemberaubende Natur hautnah zu erleben. Vollgesogen mit all diesen Eindrücken können Touristen außerdem an den weltschönsten Sandstränden entspannen.

Myanmar ist nicht nur das Land mit den häufig wechselnden Hauptstädten, sondern auch das mit den vielen Namen: In Europa als Birma oder Burma bekannt, heißt die Präsidialrepublik offiziell seit 1989 Pyidaungsu Thamada Myanmar Naing-Ngan-Daw. In dem Vielvölkerstaat in Südostasien, der unter anderem an Thailand, China und Indien grenzt, leben fast 54 Millionen Einwohner auf 679.000 Quadratkilometern.

Landschaftlich hat Myanmar alles zu bieten, was man sich wünschen kann. Von den imposanten Bergen im Norden zählt der Hkakabo Razi mit seinen 5.881 Metern als höchster Berg Südostasiens. Neben diesen südlichen Ausläufern des Himalayas prägen das Shan-Hochland im Osten, der Indische Ozean und der Strom Irrawaddy das Land. Abgesehen von der Gebirgsgegend ist eines überall in Myanmar gleich: Die durch den Indischen Monsun angenehme Durchschnittstemperatur von 25 bis 30 Grad Celsius während des gesamten Jahres.

Buddhistische Kultur, wohin das Auge schaut

Dass dieses wunderschöne Wetter die Touristen nach draußen zieht, ist gut so, schließlich wartet an vielen Orten Myanmars beeindruckende Kultur. Berühmteste Sehenswürdigkeit ist wahrscheinlich die Shwedagon-Pagode in der früheren Hauptstadt Rangun. Sie ist die größte und wohl wertvollste Stupa der Welt, denn das buddhistische Denkmal wurde vollkommen mit Gold bedeckt und mit Edelsteinen verziert. Teile der fast hundert Meter hohen Pagode stammen aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und sie gilt auch deshalb als die wichtigste heilige Stätte von Myanmar. In der mit fast 4,5 Millionen Einwohnern größten Stadt Myanmars, die mittlerweile offiziell Yangon heißt, sollten zudem die Sule-Pagode, das Nationalmuseum für Kunst und Archäologie, die Nationalbibliothek und die 1952 zu Ehren des 2.500. Todestages von Buddha erbaute Weltfriedens-Pagode besichtigt werden.

Mit Bagan verfügt eine weitere ehemalige Hauptstadt Myanmars über eine äußerst interessante Geschichte. Dort sind bis heute über 2.000 Sakralbauten aus vier Jahrhunderten sowie der Anandatempel aus dem zwölften Jahrhundert zu bestaunen. Als letzte Hauptstadt des burmesischen Reiches gilt Mandalay, das im Zentrum des Landes an einer Biegung des Irrawaddy-Flusses liegt. Mit einer Millionen Einwohnern ist sie nicht nur die zweitgrößte Stadt Myanmars, sondern auch eine mit jeder Menge Sehenswürdigkeiten. Das rekonstruierte Atumashi-Kloster, die längste Teakholz-Brücke „U-Bein“ über den Taungthaman-See, der Mandalay-Berg und unzählige Pagoden locken Touristen an. Ganz in der Nähe steht die schwerste freihängend läutbare Glocke der Welt: Die Mingun-Glocke wiegt über 80 Tonnen und wurde im 19. Jahrhundert vom damaligen Kaiser Papawaya erbaut. Sparen kann man sich den Weg in das 2006 zur neuen Hauptstadt ernannte Areal Naypyidaw („Sitz der Könige“) bei Pyinmana, das lediglich der Regierungssitz ist.

 

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Unter der Erde und zu Wasser

Sehenswert sind hingegen die Höhlen von Pindaya am Ufer des Botoloke Sees. Hier stehen tief unter der Erde seit dem 11. Jahrhundert tausende Buddhafiguren in verschiedenen Größen und Formen. Ein beliebtes Ziel ist daneben der Goldene Fels bei Kyaikto, auf dem sich eine sieben Meter hohe Stupa befindet. Höhepunkt einer Reise durch Myanmar könnte zudem eine Flussfahrt auf dem 2.170 Meter langen Irrawaddy sein, der mit „Ayeyarwady“ nun ebenfalls einen neuen Namen trägt. Ob durch enge Täler des Hochgebirges, im Tiefland über Mandalay oder im Süden – überall kann man auf einer Fahrt Dörfer, Pagoden, Klöster und tolle Landschaften sehen.

Kultur geht durch den Magen

In Kontakt mit den Einheimischen gelangen Reisende beispielsweise sehr einfach beim Essen. Die meist armen, aber stets freundlichen Einwohner Myanmars sind stark von ihrem buddhistischen Glauben geprägt und freuen sich auf einen Austausch mit Touristen. Genau wie bei ihren eigenen Mahlzeiten bekommen Besucher ebenso alle Gänge auf einmal serviert: Neben Ohn Nok Kauk Swe (Nudeln mit Huhn in Kokossoße) oder der Beilage Ngapi Yae Kyo aus Fischpaste, Fisch, Safran, Chili und Tomaten bestehen diese aus Reis, Gemüse und Obst. Das Frühstück mit Mont Hin Gar, einer dicken Suppe aus Fisch und Nudeln, ist für Europäer allerdings eher gewöhnungsbedürftig und auch die Durian-Frucht ist wegen ihres fauligen Geruchs nicht gerade beliebt.

Für alle, die nach der Erkundung von Myanmar noch ein wenig entspannen möchten, bietet das Land traumhafte Sandstrände. Beliebte Badeziele sind der Ngapali Beach im Westen des Landes, der Ngwe Saung und die Macload Insel im Mergui Archipel.

Quelle: Wundermedia / Anne Kirchberg

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