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Peru

Geheimnisse und Mythen

MEIER´S WELTREISEN Reisejournal - Peru - Machu Picchu
Machu Picchu

Durchs Land der Inka
 
Peru, das drittgrößte Land Südamerikas, steckt voller Geheimnisse: Um die riesigen Scharrbilder von Nazca ranken sich abenteuerliche Mythen. Nach wie vor existieren kaum plausible Erklärungen, wer und wie bis zu 20 Kilometer lange Linien, die nur aus dem Flugzeug zu erkennen sind und auf einer Fläche von der doppelten Größe Frankfurts Figuren von Menschen und Tieren ergeben, erschaffen hat.
 
Rätselhaft bleibt auch die von den Spaniern nie entdeckte Ruinenstadt Machu Picchu, ihres Zeichens eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Kontinents. Mit der Entdeckung der „Heiligen Stadt von Caral“ gelang Archäologen 1999 ein weiterer Peru-Coup: Sie entdeckten nicht weniger als die älteste Stadt Amerikas. Schon vor mehr als 4.600 Jahren siedelten hier Menschen – für heutige Besucher sind vor allem die Pyramidenruinen interessant. Und eines ist klar: Das Amazonasbecken beherbergt nicht nur den größten Regenwald der Welt, sondern auch noch ungezählte Geheimnisse. Vermutlich ist erst ein Bruchteil der dortigen Fauna und Flora entdeckt. Nicht zuletzt deshalb stieg in den vergangenen Jahren das Interesse von Reisenden, die Welt des immergrünen Waldes kennenzulernen. Die peruanische Stadt Iquitos – nur per Flugzeug oder Amazonas-Boot zu erreichen – hat sich hierbei als veritabler Ausgangspunkt für Tropen-Trips entwickelt.

MEIER´S WELTREISEN Reisejournal - Peru

Hoch hinaus in die Anden
 
Die einen zieht es in die Hitze des Regenwalds, andere hinauf in die Kühle der Andenwelt. Und potenzielle Berggipfel, viele davon Vulkane, bietet Peru genug. Im Nationalpark Huascarán etwa warten jede Menge attraktive Ziele – so auch der mit 6768 Meter höchste Berg des Landes, der Nevado Huascarán. Doch es geht freilich auch ein, zwei Etagen niedriger. Die Hochebenen mit ihren Seen, versprenkelten Dörfern und der speziellen Vegetation locken auch ungeübte Bergliebhaber. Und Tierliebhaber, die sich zum Beispiel im Colca-Tal am imposanten Flug der Condore ergötzen. Oder an den bis zu 2000 Meter tiefen Canyons.
 
Ein beliebtes Reiseziel stellt der Titicaca-See dar, nicht nur wegen der schwimmenden Uros-Inseln, sondern auch ob seiner faszinierenden Lage auf rund 3800 Meter Höhe und ob seiner Größe. Mit 170.000 Quadratkilometern bildet er den größten Hochgebirgssee der Welt. Ja, und dann warten da noch 2.300 Kilometer Pazifikküste – inklusive interessanter Küstenstädte wie Trujillo, das durch sein frühlingshaftes Klima und Baudenkmäler sowohl aus der Mochica- und Chimu- als auch aus der Kolonialzeit der Spanier begeistert, und quirliger Badeorte à la Piura und Tumbes. Am schönsten ist es freilich, wer die höchst unterschiedlichen Landschaften auf einer Reise kombiniert.

Von Machu Picchu nach Cusco
 
Noch schöner wird es, wenn sich zu den Natur-Highlights noch Kulturhighlights gesellen: Dabei führt quasi kein Weg vorbei an der bewegten und vielerorts Stein gewordene Geschichte des ehemaligen Inka-Reiches, das die Spanier einst zum Scheitern brachten. Stichwort Cuzco und eben Machu Picchu, das  1983 von der Unesco zum Weltkulturerbe und 2007 zu einem der neuen sieben Weltwunder ernannt wurde. Der gesamte Komplex, in 2.400 Meter Höhe gelegen, zählt 216 Gebäude, die durch etwa 100 Treppen verbunden sind, und dank der einmaligen Lage inmitten der Anden zu den meistfotografierten Motiven der Reisewelt.
 

Auch wenn Machu Picchu heutzutage als Hauptstadt der Touristen bezeichnet werden darf, die Hauptstadt der Inkas war sie nicht, sondern das nicht weit entfernte Cusco. Sie nur als Ausgangspunkt für Machu Picchu einzuplanen, wäre ein Jammer, schließlich ist sie dank ihrer bauwerklichen Attraktionen nicht minder sehenswert. So befinden sich vor den Toren der Stadt die Ruinen der Inkafestung Sacsayhuamán und innerhalb der Stadtmauern imponieren vor allem der Plaza de Armas und die wunderschöne Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert.

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal - Peru - Lima
Plaza San Francisco in Lima

Von den Ruinen ins moderne Lima
 
Wer auf den Geschmack gekommen ist: Weitere lohnenswerte Ziele für Geschichtsfans sind die Ruinenstadt Chan Chan, die Altstadt von Arequipa, die wegen ihren aus hellem Tuffstein erbauten Gebäuden auch weiße Stadt genannt wird (schöner Kontrast: das Nonnenkloster Santa Catalina mit seinen roten Mauern) sowie das Heiligtum von Chavín de Huántar, das älteste Steinbauwerk-Ensemble Perus. Und auch in der quirligen Hauptstadt Lima, das jede Peru-Reise abrundet, versprühen Kolonialbauten wie die Kathedrale am Plaza de Armas, Adelspaläste wie die Casa del Oidor, das Franziskanerkloster und andere Bauwerke und Museen einen geschichtsträchtiges Flair. Klar wecken aber auch die internationalen Läden und Restaurants der Innenstadt das Interesse der Touristen, ebenso das Ausgehviertel Barranco und seit 2007 der Circuito Mágico de Agua, eine imposante Sammlung an Innenstadt-Fontänen und Springbrunnen in einer gepflegten Parkanlage.
 
Quelle: Wundermedia / Christian Haas
 

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