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Oregon

Ein echter Evergreen

Der Bundesstaat an der Westküste der USA mit dem Beinamen „Beaver State“ ist wegen seiner Vielfalt an Pflanzen und Tieren ein Paradies für Naturliebhaber und besonders für Wanderer. Doch wird sich der Reisende, der zum ersten Mal nach Oregon kommt, erstaunt die Augen reiben ob des intensiven Grüns um ihn herum: Liegt es am Jetlag nach der langen Reise? Oder sind die Pflanzen hier besonders chlorophyllhaltig? Oder sind es bestimmte Lichtverhältnisse, die diese Wirkung erzielen? Die Antwort lautet schlicht: Reichlich Wasser – von oben.

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal Oregon - Mt. Hood
Mt. Hood

Besonders der Westen Oregons entlang der Pazifikküste ist berühmt und berüchtigt für seine häufigen Niederschläge. Dazu kommt ein gemäßigtes Klima mit Temperaturen von ca. 5 Grad im Januar bis ca. 20 Grad im Juli, das sämtliche Pflanzen hervorragend gedeihen lässt. Doch so schnell der Regen kommt, so schnell geht er auch wieder, ein Paar wetterfeste Schuhe und eine Regenjacke, die griffbereit oben im Rucksack steckt, sind als Schutz vollkommen ausreichend.

Little Germany

Eben dieses Klima sowie die bergige Landschaft, die an die Alpen erinnert, hat schon immer besonders den Deutschen gefallen: Im Grunde ist es wie daheim, nur größer und schöner. So ist  im Laufe der Zeit der Anteil der Deutschstämmigen Oregons auf 22,5 Prozent angestiegen – mit Abstand  die stärkste Bevölkerungsgruppe des Staates. Da viele der Einwohner  immer noch recht passabel deutsch sprechen und begierig sind, ihre Sprachkenntnisse auch praktisch anzuwenden (zudem sind sie noch sehr freundlich und hilfsbereit), ist Oregon für deutschsprachige Urlauber geradezu ein Traum.

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal Oregon - Portland
Portland, die größte Stadt Oregons

Portland, die Stadt der Biere

Ein guter Start in den Urlaub ist ein Aufenthalt in Oregons größter Stadt Portland: Die Stadt, malerisch am Willamette River und am Columbia River gelegen, die Berge stets sichtbar im Hintergrund, trägt nicht umsonst die Beinamen „Bridgetown“ und „Beertown“. Insgesamt 14 Brücken führen über die beiden Flüsse, und der Spitzname „Beertown“ ist auf die knapp 40 Brauereien zurückzuführen, die sich hier angesiedelt haben, mehr als in jeder anderen Stadt Amerikas. Zudem wird hier nicht das in Amerika übliche Dünnbier gebraut, sondern „richtiges“ Bier (fast) nach deutschem Reinheitsgebot – dann mal Prost!

MEIER'S WELTREISEN Reisejournal Oregon - Cannon Beach
Oregon Coast - Cannon Beach

„Wanderlust“

Frisch gestärkt und gut ausgeschlafen beginnt nun der aktive Teil des Urlaubs, denn ab jetzt wird gewandert! Das deutsche Wort „Wanderlust“ hat im amerikanischen Sprachgebrauch Einzug gehalten, und genau darauf ist dieser Bundesstaat zugeschnitten. Ob entlang des Pazifiks oder im Landesinneren im Kaskaden-Gebirge, überall findet der Reisende Besucherzentren, die ausführlich jeden noch so kleinen Wandersteig beschreiben und umfassendes Kartenmaterial parat haben. Auf keinen Fall sollte man allerdings vergessen, dass die Entfernungen hier deutlich größer sind als zuhause – also nicht zu viel auf einmal vornehmen!

 

Von Whale Watching bis Motorcross

An der Küste wandern Tierliebhaber von Kap zu Kap und beobachten neben Bibern und unzähligen verschiedenen Vogelsorten besonders gerne Wale. Die mächtigen Grauwale ziehen von Februar bis in den Mai an der Küste Oregons auf dem Weg nach Alaska vorbei, im Herbst sind sie wieder auf dem Heimweg Richtung Kalifornien und Mexiko. Im Landesinneren sollte man unbedingt im Crater Lake Nationalpark rund um den Kratersee wandern, hier bieten sich wahrhaft erhebende Ausblicke. Ebenso beeindruckend sind die Pfade im Naturschutzgebiet Cascade-Siskiyou National Monument am Kaskadengebirge und im Oregon Caves National Monument im Südwesten mit der berühmten Marmorhöhle. Im Oregon Caves Chateau, dem ältesten „Bio-Hotel“ Amerikas, lässt es sich inmitten all der Herrlichkeit standesgemäß übernachten.

Zu guter Letzt noch etwas Action: Im 130 Quadratkilometer großen Nationalpark Oregon Dunes National Recreation Area, der sowohl zum Wandern als auch als Fun Park genutzt wird, darf mit allem über die Dünen gebrettert werden, was Räder hat: Ob mit Dünen-Buggies, Quads oder Motorcrossrädern – mehr Spaß geht nicht!

Quelle: Wundermedia / Birgit Stelzer

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