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Texas

Das Ass im wilden Südwesten

MEIER'S WELTREISEN  Reisejournal Texas - NASA Johnson Space Center in Houston
NASA Johnson Space Center in Houston

Ja, es stimmt: BBQ und Steaks schmecken nirgends so gut wie hier im heißen Südwesten der USA, wo manche Rinderfarmen größer ausfallen als mitteleuropäische Staaten. Ja, es stimmt: Hier im „Lone Star“, dem zweitgrößten Bundesstaat der USA, ist die Cowboy-Mentalität so weit verbreitet wie der Cowboy-Hut, von dem man behauptet, der wahre Texaner setze ihn nicht nur im Restaurant nicht ab.

Es stimmt auch: Manche schillernde Figuren, die zwischen den Ölbohrtürmen und Rodeowettbüros ihre Geschäfte betreiben, würden perfekt zu J. R., Bobby, Pam, Miss Ellie passen – Persönlichkeiten, die an einen der größten Erfolge der Fernsehgeschichte erinnern: Dallas. Und, ja es stimmt: Das TV-Anwesen eben jener Dallas-Millionärsfamilie Ewing, die Southfork Ranch, ist neben dem NASA Johnson Space Center inmitten der pulsierenden Metropole Houston eine der größten Touristenattraktionen weit und breit.

Wahrheiten über Texas

Soweit also das allgemeine Wissen über den wilden Südwesten, der jedoch in Wahrheit noch viel mehr Facetten zu bieten hat. Wer zum Beispiel hätte gewusst, dass eben jenes Dallas heutzutage über mehr Restaurants pro Einwohner verfügt als New York? Oder dass Texas den größten Honky-Tonk-Club der Welt beheimatet? Und den zweitgrößten Meteorkrater Amerikas? Und dass Texas mittlerweile voll auf Kunst setzt? Ja, es stimmt: Mit mehr als sieben Millionen jährlichen Besuchern zählt beispielsweise der Houston Museum District zu einer der Top-Kulturattraktionen in den USA. Die Westernstadt Fort Worth verfügt mit fünf Museen, darunter das „National Cowgirl Museum“, ebenfalls über einen renommierten Kultur-Distrikt. Eher mit spanisch-mexikanischer Kultur haben die vielen Bauten und Überreste aus der Vergangenheit zu tun.

MEIER'S WELTREISEN  Reisejournal Texas - Big-Bend-Region
Big-Bend-Region

Pferdeprozessionen und Wüstenlandschaft

Manches ist auch noch sehr gegenwärtig. Im Rio-Grande-Tal etwa veranstalten mexikanische Mestizen Pferdeprozessionen zu Friedhöfen, wie sie auch in Mexiko nicht typischer zu finden wären. Apropos typisch: So richtig typisch für Texas ist und bleibt die Weite des Landes – und deren landschaftliche Vielfalt. Im Westen liegen riesige Gebirge und tiefe Canyons, im Osten Plantagen und dichte Nadelwälder, im Norden weitläufige Prärien und im Süden die warmen Strände des Golfs von Mexiko. Die vielleicht meistunterschätzte Drei-Sterne-Sehenswürdigkeit ist dabei die Big-Bend-Region im Westen, ein Areal von überwältigender Schönheit. Sie glauben das nicht? Wer die einsame Wüstenlandschaft, die schroffen Felsen, Kiefern- und Espenwälder mit dem unwirklich blauem Himmel und den klarsten Nächten Nordamerikas selbst erlebt hat, wird jedoch sagen: Ja, das stimmt!

Quelle: Wundermedia / Christian Haas

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