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Thailand Sehenswürdigkeiten: Strände, Tempel & Natur


Thailand ist nicht nur für seine faszinierende Natur, sondern auch für seinen kulturellen Reichtum berühmt. Die vielen äußeren Einflüsse, insbesondere durch die Birmanen und die Khmer, haben Spuren in Kunst und Architektur hinterlassen. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Sehenswürdigkeiten vor, die Sie sich auf Ihrem Thailandurlaub nicht entgehen lassen sollten.

Geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten in Thailands untergegangenen Hauptstädten

Ayudhaya
Quelle: Tourism Authority of Thailand
  • Wiederaufbau des Chan Kasem Palast nach alten Plänen im 19. Jahrhundert
  • Museum mit alten Kunstwerken, die in der Umgebung gefunden wurden

Wenn Sie sich für die Geschichte Thailands interessieren und die Überreste der einst bedeutendsten Metropole des Landes, das damals noch Siam genannt wurde, erkunden möchten, empfehlen wir Ihnen einen Ausflug nach Ayudhaya, gut 70 Kilometer nördlich von Bangkok. Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz hat eine wechselvolle Geschichte erlebt: War sie einst das blühende politische Zentrum des mächtigen siamesischen Königreichs Ayudhaya, wurde sie 1767 im 2. Birmanischen Krieg vollständig zerstört. Die Ruinen, die zum UNESO-Weltkulturerbe ernannt wurden, zählen heute zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Thailand und können im Geschichtspark Ayudhaya besichtigt werden. Nicht entgehen lassen sollten Sie sich dabei einen Besuch des Chan Kasem Palasts, der nach seiner Zerstörung von König Rama IV. im 19. Jahrhundert nach alten Plänen wieder aufgebaut wurde. Hier befindet sich auch ein Museum, in dem Sie alte Kunstwerke besichtigen können, die in der Umgebung gefunden wurden. Unbedingt ansehen sollten Sie sich auch die 19 Meter hohe, vergoldete Buddhastatue, die im Inneren der Tempelanlage Wat Phanan Choeng ein schönes Fotomotiv für Größenvergleiche zwischen Mensch und Buddha abgibt.

Noch vor der Blütezeit Ayudhaya war es das das im südlichen Norden Thailands gelegene Sukhothai, das von 1238 bis 1351 die einflussreichste siamesische Metropole und Hauptstadt des allerersten Königsreichs der Thai war. Auch hier können Sie einen Geschichtspark besuchen, der wie der Park in Ayudhaya von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde und in dem Sie fast 200 Tempelruinen besichtigen können.

Spektakuläre Naturerlebnisse in den Nationalparks Thailands

Thailands Nationalparks
Quelle: Tourism Authority of Thailand
  • Der Khao Sok Nationalpark befindet sich im Süden Thailands
  • Hier kann man Elefanten reiten, Kanu fahren oder wandern
  • In dem Dschungel befinden sich unter anderem ein Fluss, steile Klippen und Tropfsteinhöhlen

Die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt Thailands können Sie in einem der zahlreichen Nationalparks Thailands kennenlernen. Einer der schönsten und beliebtesten Nationalparks ist der Khao Sok Nationalpark im Süden Thailands. Diesen können Sie auf verschiedene Weisen erkunden: Wenn Sie es entspannt mögen, können Sie auf dem Rücken eines Elefanten durch den dichten Regenwald reiten oder auf dem Kanu über den Sok-Fluss fahren, der sich an steilen Klippen und bizarren Tropfsteinhöhlen entlang durch den Dschungel hindurchschlängelt. Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine geführte Nachtwanderung, die auch die beste Möglichkeit bietet, mit der scheuen Tierwelt des Regenwalds Bekanntschaft zu schließen.

Für einen Tagesausflug von Bangkok aus empfehlen wir den ältesten Park Thailands, den Khao Yai Nationalpark. Diesen können Sie mit dem Bus von Bangkok aus in etwa zwei bis drei Stunden erreichen. Attraktionen sind hier unter anderem freilebende Wildelefanten, indochinesische Tiger, unzählige Vogelarten und der 150 Meter hohe Haew Narok Wasserfall. Auch hier gehören geführte Trekking-Touren, Nachtwanderungen und der Ritt auf einem Elefanten zu den vielen Möglichkeiten, den Park zu entdecken. Falls Sie den Park auf eigene Faust erkunden wollen, sollten Sie nicht allein auf die Wegzeichen verlassen: Diese werden schon einmal von freilaufenden Elefanten umgeworfen.

Ein weiterer wunderschöner Park ist der Nationalpark Doi Inthanon, der im Norden Thailands in der Provinz Chiang Mai gelegen ist und der nach dem mit 2.565 Metern höchsten Berg Thailands benannt wurde – dem Doi Inthanon, der sich umgeben von einigen sehenswerten Wasserfällen inmitten des Parks gen Himmel reckt.

Insbesondere Tierfreunden empfehlen wir einen Ausflug in das Huai Kha Kaeng Wildschutzgebiet, das im Tenasserim-Gebirge im westlichen Thailand liegt. Hier leben viele bedrohte Säugetierarten, die im restlichen Thailand kaum noch vorkommen, darunter indochinesische Tiger, Schabrackentapire, Nebelparder und Leoparden.

Erleben Sie die Brücke am Kwai mit einer Fahrt über den imposanten Deathrailway

Brücke am Kwai
Quelle: Tourism Authority of Thailand
  • Die River-Kwai-Brücke im westlichen Zentralthailand ist durch den Film „Die Brücke am Kwai“ bekannt geworden
  • Die Brücke ist ein kleiner Teil einer 415 Kilometer langen Eisenbahnlinie, zwischen Thailand und dem heutigen Myanmar
  • Da dort Tausende Arbeiter ums Leben kamen, wird die Eisenbahntrasse „Deathrailway“ – Todeseisenbahn – genannt

Die River-Kwai-Brücke nahe der Stadt Kanchanaburi im westlichen Zentralthailand ist durch den Film „Die Brücke am Kwai“ bekannt geworden, der auf historischen Ereignissen im Zweiten Weltkrieg beruht. Kriegsgefangene wurden damals von den japanischen Besatzern dazu gezwungen, eine Brücke über den Fluss zu bauen. Die Brücke war nur ein kleiner Teil einer 415 Kilometer langen Eisenbahnlinie, die zwischen Juni 1942 und Oktober 1943 von 60.000 Kriegsgefangenen und 270.000 asiatischen Zwangsarbeitern zwischen Thailand und dem heutigen Myanmar errichtet wurde, um den Nachschub für japanische Truppen sicherzustellen. Wenn Sie sich genauer informieren möchten über die Geschichte des Baues, können Sie das im JEATH-Museum in Kanchanaburi tun, in dem unter anderem Nachbauten der Bambusunterkünfte der Gefangenen zu sehen sind. Weil wegen der unmenschlichen Bedingungen Tausende Arbeiter ums Leben kamen, wird die Eisenbahntrasse seitdem „Deathrailway“ – Todeseisenbahn – genannt. Doch wie sich die Zeiten ändern: Heute ist die Todeseisenbahn mit der Brücke über den Kwai eine beliebte Sehenswürdigkeit in Thailand. Sie können dabei mit einem nostalgischen Zug von Kanchanaburi aus durch die malerische Landschaft fahren. Spektakulärer Höhepunkt ist das Holzviadukt bei Wang Po, wo der Zug ganz langsam über knarzende Balken an einer steilen Felswand entlangfährt. Umgerechnet kostet die Fahrt pro Kopf knapp drei Euro.

Zu Besuch auf dem schwimmenden Markt

Der schwimmende Markt
Quelle: Tourism Authority of Thailand
  • Händler bieten auf Hunderten kleinen Boote ihre Waren an
  • Von frischem Fisch über Berge von exotischem Obst und Gemüse, bis hin zu Textilien und thailändischen Süßigkeiten
  • In den schwimmenden Garküchen bekommt man für wenig Geld frisch zubereitete Thai-Gerichte

Wenn Sie das bunte, von duftenden Gerüchen durchzogene Getümmel exotischer Märkte lieben, sollten Sie unbedingt den 80 Kilometer südwestlich von Bangkok gelegenen Ort Amphoe Damnoen Saduak besuchen, der für seinen schwimmenden Markt berühmt ist. Hier bieten täglich Händler auf Hunderten kleiner Boote ihre Waren feil, von frischem Fisch über Berge von exotischem Obst und Gemüse bis hin zu Textilien und thailändischen Süßigkeiten. Beliebt sind auch die schwimmenden Garküchen, in denen Sie für wenig Geld frisch zubereitete Thai-Gerichte genießen können. Wir empfehlen Ihnen, den schwimmenden Markt zwischen 6 und 9 Uhr morgens zu besuchen, weil ab 9 Uhr die Touristenbusse eintreffen und es dann schon einmal vorkommen kann, dass man mehr Touristen als einheimische Händler sieht.

Das thailändische Angkor Wat erwartet Sie

Eine der schönsten Tempelanlagen der Khmer außerhalb Kambodschas ist Phanom Rung etwa 50 Kilometer südlich der Stadt Buri Ram im Nordosten Thailands. Der beindruckende Bau wurde zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert von den damals dort herrschenden Khmer errichtet und erinnert an die Tempel im kambodschanischen Angkor Wat, ist aber weit weniger von Touristen überlaufen. Phanom Rung liegt auf einem erloschenen Vulkan und wurde Shiva gewidmet, einem der drei großen hinduistischen Götter. Der Weg zum Tempel führt über mehrere Treppen und kann etwas anstrengend sein, belohnt aber mit einer spektakulären Aussicht. An der ersten Plattform steht die Rohng Chang Pheuak, die „Halle des Weißen Elefanten“, in der die Königsfamilie vor Betreten der Anlage rituell gewaschen wurde. Weiter geht es über eine 160 Meter lange Promenade, die an Sandsteinsäulen entlang zur Naga-Brücke führt, die mit den 16 fünfköpfigen Naga-Schlangen den Besucher begrüßt. Dahinter erwartet Sie die Treppe zur prachtvollen Ostgalerie und dem zentralen Heiligtum, das nicht nur mit der beeindruckender Khmer-Architektur lockt, sondern auch mit gut erhaltenen Steinmetzarbeiten. Viermal im Jahr können Sie im Tempel-Innenhof ein spektakuläres Schauspiel erleben: Zu bestimmten Zeiten durchfluten die Strahlen der auf- und untergehenden Sonne alle 15 Torbögen der Anlage gleichzeitig, was den Hof in ein wunderschönes Licht taucht. An einem dieser Termine im April wird jährlich das Phanom Rung Festival gefeiert, das mit traditionellen Tänzen, Musikeinlagen und Zeremonien die heiligen Bräuche der alten Khmer wieder aufleben lässt.


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