Karibik Dominica Strand
Verlassene Strände auf Dominica

Mitarbeiter-Tipp Dominica: mehr Grün geht nicht

Die zwischen Guadeloupe im Norden und Martinique im Süden gelegene Insel Dominica mit ihrer üppigen Regenwaldvegetation ist die ideale Wanderdestination in der Karibik und hält für Freunde von Outdoor-Aktivitäten und Naturliebhaber ein großartiges Angebot bereit.

Der Nationalpark Morne Trois Pitons - ein Gebiet von rund 6.857 ha rund um den 1.342 m hohen Vulkan Morne Trois Pitons, wurde aufgrund seines Artenreichtums der Flora und Fauna 1975 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Einen atemberaubenden Wasserfall auf einem eher gemütlichen Weg zu erreichen ist genauso möglich, wie sich für die Wanderung zum kochenden, schwefelhaltigen See, dem Boiling Lake - dem zweitgrößten See der Welt - zu entscheiden, die eine wirkliche Herausforderung darstellt.

Die Landschaft Dominicas macht es möglich, an einem Tag durch ein halbes Dutzend unterschiedlichster Vegetationszonen zu wandern - von eher trockenem Klima bis zum tropischen Regenwald. Viele der Wanderwege der Insel wurden schon von den Ureinwohnern Dominicas benutzt. Dominica ist auch die Heimat der letzten Ureinwohner der Karibik, der Kalinago, die man in ihrem Dorf im Nordwesten der Insel besuchen kann.

Der einmalige Waitukubuli Trail - seit 2013 im MEIERS WELTREISEN Programm, buchbar über unser Service Team - besteht aus 14 Abschnitten. Verschiedene und sehr gut ausgeschilderte Pfade bilden einen 184 km langen Trail quer und längs über die ganze Insel, vorbei an einer Vielzahl von kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten sowie diversen Naturschauplätzen. 365 Flüsse und unzählige Wasserfälle, die Hot Tubs - heiße schwefelhaltigen Quellen - oder Pfade zu Vogelbeobachtung. bieten sich dafür als Ziel an.

Karibik Dominica Regenwald
Durch den Regenwald auf Dominica wandern
Karibik Dominica Split Rock
Der Split Rock auf Dominica

Dominica mit seinem erklärt grünen Tourismus wurde 2005 als erstes Land nach den Vorgaben der Organisation „Green Globe“ zertifiziert und ist ideal zum Wandern, Tauchen sowie Spa & Wellness. Eine atemberaubende Natur, warme Quellen, Delphin-, Wal- und Vogelbeobachtung machen den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Massentourismus wird zur Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts ausdrücklich vermieden.

Nicht nur für Island Hopper bietet sich ein Aufenthalt in Kombination mit den Nachbarinseln Guadeloupe im Norden oder Martinique im Süden an. Über die beiden Nachbarinseln, aber auch über Antigua, St. Lucia, Barbados, St. Maarten oder Puerto Rico, gelangt man mit der Fähre oder verschiedenen Regionalfluggesellschaften auf die Insel.

Natur, Natur, Natur

Dominica wird zu Recht die „Naturinsel der Karibik“ genannt. Sie widerspricht jedem gängigen Karibikklischee. Oft hört man, sie wäre die einzige Insel, die Kolumbus noch heute wiedererkennen würde. Sogar der Beschreibung des Paradieses in der „King James Bible“ hat sie Pate gestanden!

In Dominica befindet sich der letzte tropische Primär-Regenwald der Karibik. 60% der Insel sind bewaldet, 25% der Landfläche befinden sich entweder in Nationalparks oder Waldschutzgebieten. Der größte und älteste “ Morne Trois Piton National Park“ wurde 1997 zu einem UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Neun Vulkane formen eine Bergkette von Nord nach Süd, die sich bis auf 1447m erhebt und machen Dominica zum Gebiet mit der höchsten Vulkandichte der Erde. Alle Vulkane sind schlafend, nicht erloschen.

Karibik Dominica Emerald Pool Wasserfall
Traumhafte Natur auf Dominica: Der Emerald Pool
Karibik Dominica Sonnenuntergang Strand
Sonnenuntergang auf Dominica

Auf zahlreichen Wanderungen von unterschiedlichstem Schwierigkeitsgrad (vom 10-Minuten Spaziergang zu den Trafalgar Falls bis zu zwei aufeinander folgenden, schwierigen 9-Stunden Etappen mit Übernachtung im Regenwald auf dem Nationalen Wanderweg) kommt man an Schwefelquellen, heißen Flüssen, Fumarolen und Wasserfällen vorbei. Eine der bekanntesten Wanderungen führt durch ein eindrückliches Schwefelfeld zum zweitgrößten kochenden See der Welt (7-8 Stunden). Es gibt keine giftigen Tiere. Die unglaubliche Vielfalt an tropischen Pflanzen, Vögeln, Fledermäusen, vier ungiftigen Schlangenarten, Echsen und Amphibien machen Wandern in Dominica zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Der „Waitukubuli National Trail“ ist ein 185km langer Wanderweg, der in 14 Tagesetappen von Süd nach Nord über die ganze Insel führt. Übernachtet wird unterwegs. Ob man nur ein einzelnes Segment, mehrere hintereinander oder den ganzen Weg wandert, es ist ein tolles Erlebnis. Auf verschiedenen Segmenten lassen sich die Jacos (Amazona aurasiaca), die kleinere der beiden endemischen Papageienarten, beobachten, wohingegen die Sisserou (Amazona imperialis), Wappentier Dominicas, nur im Diablotin Nationalpark vorkommen.

Dominica gehört zu den fünf besten Tauchgebieten der Welt. In drei Kategorien wurde Dominica als beste Tauchdestination im karibisch/atlantischen Raum gewertet: Bester Makrobereich - Höchste Artenvielfalt - Intakteste Unterwasserwelt. Unter den ersten drei befindet sich Dominica in der Kategorie „Beste Tauchdestination“ und unter den ersten fünf in den Kategorien „Bestes Steilwandtauchen“ und „Bestes Schnorcheln“.

Die vor der Westküste Dominicas lebenden Pottwale können das ganze Jahr über beobachtet werden. Auch Pilot- und andere Walarten wie fünf verschiedene Delphinarten sind ganzjährig hier. Buckelwale ziehen in den Monaten März und April vorbei.

Karibik Dominica Tauchen Wale
Dominica gehört zu den fünf besten Tauchgebieten der Welt
Karibik Dominica Strand Palme
Paradiesische Strände auf Dominica

Ausgang und Nachtleben

Discos, Nachtclubs und dergleichen gibt es keine. Freitags und samstags ist allerdings überall etwas los. Nebst den etablierten Happy Hours und Barbecues, die an verschiedenen Orten stattfinden, wird in jedem Dorf zum Teil sehr laut Musik gespielt, so einiges getrunken und oft getanzt. Häufig gibt es Konzerte einheimischer Bands. In den beiden Musikklubs „Krazy Kokonuts“ und „Harlem Plaza“ spielen auch immer wieder international bekannte Bands.

Unterwegs auf der Insel

An der Westküste fahren montags bis samstags alle paar Minuten öffentliche Minibusse Richtung Nord und Süd. Diese Art der Fortbewegung ist nicht nur sehr preisgünstig, sondern auch spannend, da in den Bussen häufig das Inselgeschehen diskutiert wird. Um das Landesinnere und die Ostküste zu erkunden, empfiehlt es sich einen Mietwagen (Achtung Linksverkehr) zu nehmen oder mit dem Taxi unterwegs zu sein, da die Busse nur wenige Male am Tag diese Strecken fahren. Die Taxifahrer wissen gut Bescheid und geben während der Fahrt viele Erklärungen ab.

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