Indien Delhi Rote Fort
Die Rote Fort in Alt-Dehli

Reisetipp Nordindien - Taj Mahal & Rajasthan

Faszinierendes Delhi: Stadt mit vielen Gesichtern

Pulsierende Metropole, Regierungssitz und Drehkreuz des Flugverkehrs – in Delhi machen viele Reisende ihre erste Begegnung mit der spannungs- und facettenreichen Welt des indischen Subkontinents.

Während die Hauptstadt Neu-Delhi mit ihren breiten Straßen und Alleen von der britischen Kolonialregierung als Planstadt entworfen wurde, sind die älteren Stadtteile von einer mehrhundertjährigen Vergangenheit geprägt. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählen das Rote Fort in Alt-Delhi, das von den Mogulherrschern Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut wurde, das über 70 Meter hohe Minarett Qutb Minar, das der erste Sultan von Delhi 1199 errichten ließ, und das imposante Humayun-Mausoleum, ein im 16. Jahrhundert im persischen Stil für den zweiten Großmogul gebautes Grabmal.

Das moderne Indien lernen Sie am besten bei einem Bummel durch das Regierungsviertel von Neu-Delhi oder über den großzügig angelegten Connaught Place kennen.

Herausragendes Beispiel indo-islamischer Baukunst: das Taj Mahal

Indiens berühmtestes Bauwerk ist weder ein herrschaftlicher Palast noch eine militärische Festungsanlage, sondern das Grabmal einer großen Liebe: Das Taj Mahal in Agra wurde als Mausoleum für Mumtaz Mahal, die Lieblingsfrau des Großmoguls Shah Jahan, erbaut und um 1648 mit Beteiligung von mehr als 20.000 Handwerkern fertiggestellt. Es orientiert sich am Grundriss einer Moschee und vereint auf unnachahmliche Weise persisch-islamische Architektur und indische Einflüsse zu einem Bauwerk von einzigartiger Schönheit.

Ein Besuch des zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Mausoleums ist ein, vielleicht sogar der Höhepunkt jeder Indienreise.

Indien Taj Mahal
Taj Mahal
Indien Jodhpur Mehrangarh
Festung Mehrangarh

Rajasthan – Paläste, Schlösser und Festungen im Land der Krieger und Könige

Erkunden Sie die Königsstädte Rajasthans: Jodhpur, Udaipur, Jaipur – bereits die Namen beschwören Bilder von prachtvollen Palästen, wehrhaften Wüstenforts und den unermesslichen Reichtümern der Maharajas herauf. Noch heute sind die Einwohner Rajasthans stolz auf die ruhmreiche Herrschaft der kriegerischen Rajputen-Fürsten.

Die „blaue Stadt“ Jodhpur am Rande der Großen Thar, einer der unwirtlichsten Wüstenregionen der Welt, war einst die Hauptstadt des Königreichs Marwar. Beherrscht wird das Stadtbild von der auf einem Felsen über der Stadt im 15. Jahrhundert errichteten Festungsanlage Mehrangarh, einem der größten Forts in Indien. Weitere Anziehungspunkte sind das aus Marmor erbaute Kenotaph Jaswant Thada und der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts errichtete Umaid Bhawan Palast, der heute zum Teil als luxuriöses Hotel, zum Teil als Museum genutzt wird.

Von der Wüste in das „Venedig des Ostens“: Udaipur verzaubert den Besucher mit einer Vielzahl kleiner und größerer Seen und prächtigen Palästen, darunter der Stadtpalast mit seinen ausgedehnten Gärten und die auf einer Insel im Pichola-See gelegene Sommerresidenz Jag Mandir. Ebenfalls sehenswert: die Gärten des Sahelion-Ki-Bari am Fateh Sagar-See und der Jagdish-Tempel, ein im 17. Jahrhundert errichtetes Hindu-Heiligtum in der Stadtmitte.

Die mehr als drei Millionen Einwohner zählende Hauptstadt von Rajasthan, Jaipur, gegründet 1727, ist ein weiteres Highlight Ihrer Nordindien-Reise. Durch den einheitlich pink-rosafarbenen Anstrich der Gebäude in der Altstadt ist sie auch als „Pink City“ bekannt. Berühmtestes Bauwerk ist der zum Stadtpalast gehörende Hawa Mahal, der seinen Namen „Palast der Winde“ der ausgeklügelten Luftzirkulation innerhalb des Gebäudes verdankt. Unbedingt einen Besuch wert sind außerdem das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Observatorium Jantar Mantar mit einer 27 Meter hohen Sonnenuhr und Fort Amber, einige Kilometer nördlich vom Stadtzentrum. Besichtigen Sie hier den Spiegelsaal und die mit kostbaren Malereien und Intarsien geschmückten Audienzräume und Privatgemächer, die Ihnen einen Einblick in das Leben der rajputischen Herrscherdynastien ermöglichen.

Indien Hawa Mahal
Hawa Mahal
Indien Tiger
Tiger in Indien

Nordindien: landschaftliche Vielfalt und artenreiche Tierwelt

Neben kulturellen Highlights in Hülle und Fülle hat Nordindien beeindruckende Landschaften zu bieten: Von den Gebirgszügen des Himalaya, des höchsten Gebirges der Erde, über die fruchtbare Ganges-Ebene bis zur kargen Wüste Thar, von den Tee- und Reisfeldern im Bundesstaat Assam bis zum stark zerklüfteten Aravalli-Gebirge, einem der erdgeschichtlich ältesten Gebirge, und der grünen Vindhya-Bergkette erwartet Sie im Norden des Subkontinents eine faszinierende landschaftliche Vielfalt.

Der Nationalpark Ranthambore ist ein besonders attraktives Ziel für alle Naturbegeisterten. Er liegt in der Nähe der beiden letztgenannten Gebirge, ist größtenteils von Trockenwäldern bedeckt und Teil eines über 1.300 Quadratkilometer umfassenden Tigerreservats. Neben Bengaltigern können Sie im Ranthambore-Nationalpark indische Leoparden, Goldschakale, Streifenhyänen, Lippenbären, Sambarhirsche, Axishirsche, Gazellen und Antilopen beobachten.

Mit dem mythenumwobenen Ganges, Nordindiens Lebensader, machen Sie am besten in Varanasi, der heiligsten Stadt des Hinduismus, Bekanntschaft. Eine Vielzahl hinduistischer, buddhistischer und jainistischer Tempel sowie rund hundert traditionelle Bade- und Verbrennungsplätze säumen die Flußufer – hinduistischer Überzeugung zufolge reinigt ein Bad im Ganges von allen Sünden.

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