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Reisetipp Machu Picchu

Die mysteriöse Stadt der Inka in Peru

Machu Picchu – bereits der Name dieser verlassenen Andenstadt bedeutet Faszination und Geheimnis. Ein erster Blick auf die legendäre Inkastätte, unter dem tiefblauen Himmel und der gleißenden Sonne, offenbart eine bewundernswerte Architektur: In Reih und Glied angeordnete steinerne Mauern, ohne sichtlichen Mörtel erbaut, errichtet auf Terrassen und mit Treppen verbunden, bildeten einst die Fundamente von Palästen, Tempeln und Wohngebäuden. Ebenso spektakulär ist die Lage in rund 2.450 Meter Höhe auf einem schmalen Bergrücken, überragt von den felsigen Gipfeln des Huayna Picchu und des Montaña Machu Picchu. Erst im 20. Jahrhundert entdeckt, gilt Machu Picchu als eine der bedeutendsten präkolumbianischen Stätten überhaupt.

Eindrucksvolle Inka-Architektur in der Ruinenstadt Machu Picchu

Blick durch ein Steintor auf den Huayna Picchu

Die gut erhaltene, zum Teil rekonstruierte Ruinenstadt Machu Picchu befindet sich in den peruanischen Anden und stellt eine der Hauptattraktionen jeder Südamerika-Reise dar. 216 Gebäude sind terrassenförmig angeordnet und mit Tausenden von Stufen verbunden. Das Wasserversorgungssystem von Machu Picchu mit Kanälen und Kaskaden ist nach wie vor voll funktionstüchtig – ein eindrucksvoller Beleg für die Baukunst der Inka, welche die Stadt vermutlich im 15. Jahrhundert errichteten. Sie wurde nie von den Spaniern erobert und welchem Zweck sie diente, bleibt bis heute ein Geheimnis: Manche Forscher vermuten in Machu Picchu eine Zweitresidenz des in Cusco herrschenden Inka, andere schreiben der mittlerweile zum UNESCO-Welterbe zählenden Stätte eine astronomische und/oder kultisch-religiöse Funktion zu.

Da Machu Picchu seit Jahren einen wahren Ansturm an Besuchern aus dem In- und Ausland erlebt, haben die peruanischen Behörden die Zahl der Besucher pro Tag begrenzt. Es ist dringend anzuraten, die Tickets für den Besuch der Ruinenstätte im Voraus zu buchen – oder dies ganz bequem über den Reiseveranstalter erledigen zu lassen. Ausflüge nach Machu Picchu starten im Ort Aguas Calientes (benannt nach seinen heißen Thermalquellen), von dort sind es ungefähr 30 Minuten Fahrtzeit bis zu der Inkastadt. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen der Intihuatana, ein großer Granitblock, der vermutlich als Opferaltar diente, der Sonnentempel und der Tempel der drei Fenster, der seinen Namen den markanten Öffnungen in den Mauern verdankt. Besichtigt werden können außerdem Mausoleen und Gräber sowie zum Teil rekonstruierte mehrgeschossige Wohnhäuser. Der große Rundturm El Torreón wurde wahrscheinlich als Observatorium genutzt.

Buchen Sie die Eintrittskarten besser im Voraus, da die Zahl der Besucher pro Tag begrenzt ist

Rund um Machu Picchu: ein Eldorado für Trekking-Freunde

Ein Inkapfad im tropischen Wald von Peru

Machu Picchu ist nicht nur ein Muss für alle kulturinteressierten Südamerikareisenden, sondern auch eine Top-Destination für Wanderer und Bergsteiger. Dank der Lage in den Tropen ist trotz der Höhe kaum mit Schnee zu rechnen und auch Unwetter sind selten, sodass Trekking-Touren ein ungetrübtes Vergnügen versprechen. Empfehlenswerte Routen stellen beispielsweise eine Besteigung des Hausbergs Huayna Picchu, der Salkantay Trek oder der uralte Inka Trail dar, der von Cusco aus nach Machu Picchu führt und für den ungefähr vier Tage Wanderung einzuplanen sind. Wer es ruhiger angehen möchte, kann die Strecke auch mit dem Bus zurücklegen – auf keinen Fall sollte man sich die prachtvolle Kathedrale von Cusco und den Sonnentempel Korikancha entgehen lassen, wenn man die ehemalige Inka-Hauptstadt besucht. Möchten Sie sich sportlich betätigen, können Sie im Urubamba-Tal biken oder sich beim River Rafting versuchen.

Die beste Reisezeit für Machu Picchu

Lamas in den Terrassen des Machu Picchus

Das Klima in Machu Picchu wird zum einen durch den Breitengrad, zum anderen durch die Lage in den Anden auf rund 2.450 Meter Höhe bestimmt. Außerdem sind die Jahreszeiten in Peru den unseren entgegengesetzt, da sich das Land in der südlichen Hemisphäre befindet. Rund um die Ruinenstadt ist es ganzjährig warm und feucht, sodass tropische und subtropische Pflanzen gedeihen; nachts kann es jedoch kalt werden, wobei Frost in dieser Höhenlage unbekannt ist. Als beste Reisezeiten gelten die niederschlagsärmeren Monate von April/Mai bis September/Oktober, während im Januar/Februar aufgrund heftiger Regenfälle manchmal Beeinträchtigungen des Straßen- und Schienenverkehrs zu erwarten sind. Sinnvoll ist außerdem, Machu Picchu nicht ausgerechnet während lokaler und nationaler Feiertage oder während der Ferienzeiten zu besuchen, da dann der Besucherstrom stark ansteigt. Wer von Machu Picchu aus Bergtouren unternehmen möchte, sollte bedenken, dass es mit zunehmender Höhe deutlich kälter wird – so liegen die Temperaturen im knapp 1.000 Meter höheren Cusco rund 5 bis 10 Grad Celsius niedriger und nachts oft beim Nullpunkt oder darunter. Gut zu wissen: Sowohl für eine Besichtigung der Ruinenstadt als auch für Wanderungen und Ausflüge im umgebenden Anden-Hochgebirge ist eine gute Kondition hilfreich – für Bergbesteigungen ist physische Fitness sogar unerlässlich.

Als beste Reisezeiten gelten die niederschlagsärmeren Monate von April/Mai bis September/Oktober

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