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Kubas Kultur, Land & Leute

Kuba: keine 08/15-Destination

Allein schon aufgrund der politischen Situation war das sozialistisch regierte, von den USA nach wie vor mit einem Embargo belegte Kuba lange Zeit kein klassisches Reiseziel der meisten Deutschen und Europäer. Jedoch haben sich insbesondere in der letzten Dekade nicht nur die Maßnahmen des Embargos, sondern auch die Vorschriften sowohl für Reisende als auch für Einheimische gelockert, was sich ganz eindeutig zum Nutzen der Besucher wie des Gastgeberlands auswirkt.

Geprägt ist die kubanische Kultur natürlich nicht allein von der erfolgreichen Revolution Fidel Castros und dem darauffolgenden sozialistischen Regime: Kuba ist ebenso sehr „karibisch“ wie „kommunistisch“ und blickt auf eine bewegte Geschichte langer Kolonial- und Unabhängigkeitskriege zurück – als wichtigster Meilenstein ist hier wohl der Spanisch-Amerikanische Krieg zu nennen, an dessen Ende 1898 die Spanier auf ihre Ansprüche auf Kuba sowie die Philippinen verzichteten. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts pflegten die USA und Kuba enge Beziehungen, die unter anderem auch der Grund dafür sind, warum auf den Straßen Kubas mehr amerikanische Oldtimer fahren als in jedem anderen Land.

Kuba ist ebenso karibisch wie auch kommunistisch.

Oldtimer auf Kuba: pure Nostalgie

Melanie Neul
Kubas Oldtimer in Havanna

Stichwort Oldtimer: Aus dem Straßenbild Havannas, Trinidads und Santiagos sind sie nicht wegzudenken, die teils ein halbes Jahrhundert alten Chevrolets, Buicks und Studebakers, deren Pastellfarben so hervorragend zu den ähnlich bunten Fronten der kolonialen Prachtgebäude passen. Wären sie dazu in der Lage, würden allerdings vermutlich viele Kubaner die imposanten Schlitten gegen weniger auffällige, dafür moderne, zuverlässige und funktionale Neuwagen tauschen – die wenigen Importe sind jedoch für Militärangehörige, Kader und Staatsdiener reserviert. Aufgrund des notorischen Ersatzteilmangels und dank des oft sehr kreativen Vorgehens kubanischer KFZ-Mechaniker fährt so mancher Oldtimer mit einer abenteuerlichen Kombination verschiedenster Ersatzteile durch die Gegend – beispielsweise mit einem Bootsmotor!

Entstanden auf Kuba: die Religion der Santería

Die Santería Religion auf Kuba

Die wichtigste Religion Kubas ist neben dem katholischen Christentum die
sogenannte Santería, bei der es sich um eine synkretistische Religion handelt, welche Glaubensvorstellungen afroamerikanischer Religionen mit christlichen Inhalten vermischt. Entstanden ist die Santería bei auf den kubanischen Zuckerrohrplantagen verschleppten afrikanischen Sklaven. Heutzutage sind praktizierende Santería-Anhänger bei allen Bevölkerungsgruppen anzutreffen; auch wird die Religion mittlerweile von der sozialistischen Regierung geduldet, sodass bekennende Gläubige keine Repressalien mehr zu fürchten brauchen. Im Zentrum der Santería steht die Verehrung diverser Orishas (Götter), die mit christlichen Heiligen gleichgesetzt werden. Dem Einfluss der Ahnen kommt eine große Bedeutung zu, ebenso magischen Praktiken, Trance und Wahrsagerei, Opfern und anderen Ritualen, die meist von Gesang und Trommelmusik begleitet werden.

Kubanische Highlights: Rum, Zigarren und karibische Tanzkultur

Kubanische Frau mit Zigarre

Woran wir denken, wenn wir von Kuba sprechen? Vermutlich neben
Traumstränden und nahezu musealen Limousinen vor allem an Rum, Zigarren und die berühmte Musik- und Tanzkultur der Karibikinsel. Infos und Inspiration zu den Stränden (ausgewiesen als „Beach“ oder „Playa“) finden Sie im entsprechenden Abschnitt des Reiseführers. Zum kubanischen Dream-Team Rum und Zigarren lässt sich sagen, dass diese ihrem guten Ruf durchaus gerecht werden und für entsprechende Liebhaber wohl die allerbesten Mitbringsel überhaupt sind. Bei den Zigarren sollte Sonderangeboten widerstanden werden – meist handelt es sich um Nachahmungen und Fälschungen von minderwertiger Qualität. Am besten kaufen Sie in den renommierten Fabriken, lassen sich von einem vertrauenswürdigen Experten beraten und achten auf Details wie Garantie- und Herkunftssiegel. Beim Rum hingegen – so die Meinung der Kenner – könne man wenig falsch machen, da nahezu alle auf Kuba produzierten Marken (auch die günstigen) qualitativ besser seien als die in Deutschland verkauften Spirituosen. Junger Rum ist übrigens weiß und enthält mehr Alkohol als gelagerter Rum, der eine dunklere Färbung aufweist.

Beim Kauf von Zigarren sollte man auf Qualität achten und kein Sonderangebot annehmen.

Für die fantastische Qualität beider Erzeugnisse spricht nicht zuletzt, dass die Kubaner selbst die begeistertsten Konsumenten ihrer Zigarren und ihres Rums sind. Was die einheimische Bevölkerung noch mehr begeistert, sind jedoch Salsa, Son und Co: Um Salsa zu lernen, gibt es wohl keine bessere Adresse als Kuba. Die Kubaner selbst lernen Salsa angeblich schon in der Schule oder vielleicht sogar im Kindergarten – zumindest ist die Begeisterung fürs Tanzen nicht mit der doch etwas zurückhaltenden Stimmung eines Tanztees in Deutschland zu vergleichen. Haben Sie also genügend Zeit zur Verfügung, dann stürzen Sie sich in Havanna ins Salsa-Fieber – und wer den Tanz nicht selbst lernen möchte, sollte dem berühmten Nachtclub Tropicana einen Besuch abstatten: Die Salsa-Shows und anderen Darbietungen versprechen Entertainment auf Weltklasse-Niveau.

Weitere Tipps & Infos für Kuba

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